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Erfolg mit FAIRantwortung in Oberösterreich
Presseinformation 9. Oktober 2008

Im Rahmen einer Initiative zur Stärkung von gesellschaftlicher Verantwortung in KMU - gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit - erhielten 20 oberösterreichische Betriebe die Chance, an einer individuellen Beratung im Ausmaß von zwei Tagen teilzunehmen.

KMU sind ein zentraler Erfolgsfaktor der heimischen Wirtschaft. 99,7% der österreichischen Unternehmen sind Klein- und Mittelunternehmen. Doch um auch in Zukunft erfolgreich agieren zu können, ist ganzheitliches Denken und nachhaltiges Handeln gefragt“, so Andreas Schneider, Referent der Wirtschaftskammer Österreich – Stabsabteilung Wirtschaftspolitik. „Gerade die derzeitige Finanzkrise zeigt, wie wichtig `Vertrauen´ und `Verantwortung´ sind“, so Schneider.

 

Angebot und Beratungsinhalte

Professionelle UnternehmensberaterInnen erarbeiteten mit den Betrieben die verschiedenen Möglichkeiten durch fairen Umgang mit MitarbeiterInnen, LieferantInnen, KundInnen und Umwelt Vorteile im Geschäftsalltag zu erzielen. „In den Beratungen wurden interne Kommunikationsinstrumente ins Leben gerufen, Möglichkeiten zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit erarbeitet, Produktinnovationen diskutiert und eigene Umwelt-Teams, die sich fortan um die Schonung von Ressourcen im Unternehmen kümmern, gegründet“, berichtet Beraterin Brunhilde Schram, von Acquisa Management Design.

 

Erkenntnisse

Die konsequente Durchleuchtung der Betriebe im Hinblick auf verantwortungsvolles Unternehmertum hat für Lisa Weber, Projektleiterin bei respACT, folgende Erkenntnisse zu Tage gebracht: „Vieles ist in den Betrieben bereits vorhanden. Sie sind sich der Verantwortung, die ihr Unternehmen der Gesellschaft - also ihren internen und externen Anspruchsgruppen gegenüber – trägt bewusst. Die Unternehmen setzen zahlreiche Einzelmaßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, zur Schonung der Umwelt oder zur Förderung regionaler Initiativen. Diese Maßnahmen werden jedoch“, so Weber weiter „selten langfristig geplant, strategisch in das Kerngeschäft eingebettet oder optimal kommuniziert. Genau hier setzt das Projekt an, denn in so gut wie jedem Betrieb steckt in dieser Hinsicht noch Potenzial.

 

Ein Netzwerk ist entstanden

Aus dem Projekt heraus ist ein Netzwerk – das CSR Dialogforum – entstanden. In vierteljährlichen Abständen trifft man sich, um sich in entspannter Atmosphäre über Zukunftsthemen auszutauschen. (Ansprechpartnerin Brunhilde Schram, www.acquisa.at)

Für alle InteressentInnen ist eine Nachlese zum Projekt erschienen, die spannende Einblicke in die Vorzeigeunternehmen Oberösterreichs gibt. (Bestellung kostenlos unter office@respact.at bzw. 01/7101077-0)

 

Weiter geht’s in der Steiermark

Nach erfolgreichem Abschluss und Evaluierung dieses Pilotprojekts starten respACT und die Wirtschaftskammer Österreich nun in der Steiermark. Angeboten werden ein eintägiger Workshop, der alle Bereiche von Unternehmerischer Verantwortung abdeckt, sowie drei halbtägige, individuelle Beratungen – die sich den speziellen Erfordernissen der einzelnen Betriebe widmen. Zudem wird es eine starke Vernetzung innerhalb der teilnehmenden Unternehmen geben. Zielgruppe sind steirische Klein- und Mittelbetriebe zwischen 5 und 250 MitarbeiterInnen, die erfolgreich in eine nachhaltige Zukunft gehen wollen. (Informationen unter www.respact.at)

 

Rückfragehinweis:

Mag. Lisa Weber

respACT – austrian business council

for sustainable development

Tel.: 01 710 10 77–11

E-Mail: l.weber@respact.at

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