Thursday 17. May 2012

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5.2 Armutsbekämpfung und Entwicklungszusammenarbeit


Zwei Milliarden Menschen weltweit müssen mit weniger als zwei Euro pro Tag auskommen. Selbst in den Industrienationen leben 5% der Menschen unter der Armutsgrenze. Die Armutsbekämpfung ist zwar nicht die Aufgabe der Wirtschaft allein, doch kann jedes Unternehmen, auch ein Kleinunternehmen, einen Beitrag dazu leisten: zum einen durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen, zum anderen durch Unterstützung von sozialen Innovationen wie Mikrokrediten.


Unternehmen mit Verantwortung

  • schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand im Unternehmen und im Umfeld
  • sorgen für eine Entlohnung, die ein Leben über der Armutsgrenze ermöglicht
  • unterstützen Social Entrepreneurship >>
  • engagieren sich für Armutsbekämpfung im In- und Ausland
  • kooperieren mit Partnern der Entwicklungszusammenarbeit




Praxis-Tipps zur Umsetzung
  • BoP (Base of the Pyramid) beschreibt Geschäftsmodelle zur erfolgreichen Einbindung bisher vernachlässigter Bevölkerungsschichten in unternehmerische Wertschöpfungsketten, (www.growinginclusivemarkets.org).
  • Das Institut zur Cooperation in Entwicklungsprojekten (ICEP) engagiert sich in diversen Projekten für globale Armutsbekämpfung, (www.icep.at).
  • Fair Trade setzt sich für bessere Handelsbedingungen und Rechte für benachteiligte (kleinbäuerliche) ProduzentInnen und ArbeitnehmerInnen ein, (www.fairtrade.at).
  • Die Austrian Development Agency (ADA) setzt Programme und Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit um und engagiert sich für Bewusstseinsbildung in diesem Bereich, (www.entwicklung.at/akteure/ada.html).
http://www.respact.at/