Viele Unternehmen engagieren sich über ihre Kern-Geschäftstätigkeit hinaus für Umwelt, Kultur oder soziale Anliegen. Sie stellen dazu Geld, Sachspenden, Wissen oder Arbeitszeit ihrer MitarbeiterInnen zur Verfügung. Verantwortungsvolle Unternehmen engagieren sich kontinuierlich, evaluieren den Nutzen ihres Engagements und nutzen die Kooperation mit Projektpartnern, um gesellschaftliche Trends besser zu verstehen.
Unternehmen mit Verantwortung
- fördern gemeinnütziges Engagement der MitarbeiterInnen und stellen sie in vertretbarem Umfang frei
- bieten jungen Menschen Lehrstellen, Ferialjobs und Praktika
- berücksichtigen, wenn möglich, sozialökonomische Betriebe >> bei Auftragsvergaben
- kooperieren mit Sozial-, Gesundheits- und Umweltorganisationen, Kultur- und Sporteinrichtungen und unterstützen deren Aktivitäten
| Praxis-Tipps zur Umsetzung |
- Im Rahmen von Freiwilligendiensten (engl. Volunteering program) ermöglichen ArbeitgeberInnen ihren MitarbeiterInnen in Partnerorganisationen oder Entwicklungsländern zeitlich begrenzte Freiwilligenarbeit zu leisten, wo sie Zeit und Expertise für die Gemeinwesenentwicklung (engl. Community development) einsetzen.
- „Brückenschlag" ist ein Programm, bei dem Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen für eine Woche in Sozialeinrichtungen wechseln - und vice versa - um den jeweils anderen Arbeitsalltag zu erleben, (www.brueckenschlag.org/brueckenschlag/start.html)
- Das Institut für Nonprofit Forschung an der WU Wien arbeitet an einer Vielzahl von Forschungsprojekten und leistet wissenschaftliche Beiträge zu NPO-relevanten Themen, (www.npo.or.at).
- Das Sozial Venture Network Europe ist ein Netzwerk für den Austausch von Informationen und Erfahrungen, das ein gegenseitiges Lernen fördert und sich für Partnerschaften einsetzt, (www.svneurope.com).
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