Global tätige Unternehmen sind mit unterschiedlichsten Kulturen, Weltanschauungen und politischen Systemen konfrontiert. Durch Verständnis und Respekt können sie im Gastland Konflikte vermeiden und Vertrauen gewinnen. Wo Menschenrechte >> nicht selbstverständlich
gewahrt werden, tragen Unternehmen mit Verantwortung zu deren Etablierung bei.
Unternehmen mit Verantwortung
- wahren die Menschenrechte und engagieren sich auch in der gesamten Wertschöpfungskette aktiv für deren Einhaltung
- ermöglichen ihren MitarbeiterInnen freie Meinungsäußerung und das Recht auf gewerkschaftliche Vereinigung für kollektive Verhandlungen >>
- schließen Kinder- und Zwangsarbeit in ihrer gesamten Wertschöpfungskette aus
- schützen Minderheiten im In- und Ausland und berücksichtigen die unterschiedlichen Kulturen verschiedener Bevölkerungsgruppen
- streben eine Balance und einen wechselseitigen Austausch zwischen der Kultur eines Gastlandes und der eigenen Kultur an
| Praxis-Tipps zur Umsetzung |
- Die Universal Declaration of Human Rights der Vereinten Nationen definiert Menschenrechte auf der Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt, (www.un.org/en/documents/udhr).
- Die International Labour Organization (ILO) stellt diverse Richtlinien bereit und setzt sich u.a. für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen sowie für die Freiheit sich zu Gewerkschaften zusammenzuschließen ein, (www.ilo.org/public/german/region/eurpro/bonn).
- Die Fair Labor Association bemüht sich Arbeitsbedingungen in Fabriken weltweit zu verbessern, (www.fairlabor.org)
- Das Ludwig Bolzmann Institut für Menschenrechte (BIM) forscht auf dem Gebiet der Menschenrechte und veröffentlicht praxisrelevante Daten und Studien zu diesem Thema, (www.univie.ac.at/bim).
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