Jede Form wirtschaftlichen Handelns hat Auswirkungen auf die Umwelt. Daher sind Erhalt, Schutz und Vorsorge von zentraler Bedeutung, um die Natur und die Lebensgrundlage der Menschen zu erhalten. Verantwortungsvolles Wirtschaften geht über die Einhaltung von Umweltgesetzen hinaus, folgt dem Vorsorge- und dem Verursacherprinzip >> und beachtet sowohl direkte als auch indirekte Umweltauswirkungen (z. B. in der Wertschöpfungskette oder im Produktlebenszyklus).
Unternehmen mit Verantwortung
- vermeiden negative Einflüsse auf die Umwelt, indem sie Schadstoffe, Emissionen, Abwässer, Abfälle, Geruch und Lärm reduzieren
- vermeiden gefährliche Stoffe, wo es möglich ist, halten hohe Sicherheitsstandards ein und dokumentieren dies auch
- erhalten Lebensräume und Biodiversität >>
- schützen Trinkwasservorräte und richten ein effizientes Wassermanagement ein
- kompensieren nicht vermeidbare negative Umweltauswirkungen durch Investitionen in Aufbau, Schutz bzw. Wiederherstellung von Umweltgütern
| Praxis-Tipps zur Umsetzung |
- Die österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) engagiert sich für Entwicklung und Innovation im Umweltbereich, informiert über aktuelle Umweltthemen und fördert den Austausch und die Kooperation verschiedenartiger Institutionen, (www.oegut.at).
- Der österreichische REACH Helpdesk ist eine nationale Anlaufstelle, die Hersteller, Importeure und Anwender chemischer Stoffe mit der Europäischen REACH-Verordnung vertraut macht und Hilfestellungen für die Umsetzung der Verordnung anbietet, (www.reachhelpdesk.at).
- Die Convention on Biological Diversity (CBD) ist das erste völkerrechtlich verbindliche, internationale Abkommen, das den Schutz der Biodiversität global und umfassend behandelt, (www.cbd.int). Seither wurden sowohl ein Aktionsplan Biodiversität der Europäischen Union herausgegeben (www.ec.europa.eu/environment/nature/info/pubs/docs/brochures/bio_brochure_de.pdf), als auch nationale Initiativen gestartet, wie die Informationsplattform Biodiversität in Österreich, (www.biodiv.at).
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