Donnerstag 8. Dezember 2016

Marktplätze der "Guten Geschäfte"

Idee, Mehrwert, Initiatoren, Organisatoren, Termine

 

Über 6000 Kooperationen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind dank dieser Methode seit 2007 im deutschsprachigen Raum zustande gekommen. Lesen Sie hier mehr dazu. respACT und der Fundraising Verband Austria führten zwischen 2009 und 2012 österreichweit "Marktplätze" durch, wodurch rund 350 Kooperationen zwischen Unternehmen und NGOs im Wert von knapp 400.000 Euro entstanden.

 

Die Idee

 

Auf einem Marktplatz treffen NGOs und Unternehmen in dynamischer Atmosphäre aufeinander und wickeln Tauschgeschäfte ab. Das besondere daran: getauscht werden Produkte und Dienstleistungen in den Handelsecken Arbeitskraft, Arbeitsmitteln, Know How und Kommunikation. Die Frage nach Geldspenden ist Tabu. Die Marktplatzmethode stellt eine gute Möglichkeit dar, um regionale gesellschaftliche Herausforderungen mit denen gemeinnützige Organisationen tagtäglich beschäftigt sind verstärkt im Bewusstsein von Unternehmen zu verankern und konkrete, rasche Lösungen zu initiieren.

 

Mehrwert für Geschäft und Gesellschaft

 

Die Marktplatzmethode stärkt das Bewusstsein für lokale, nationale, aber auch globale Herausforderungen und erhöht die nicht-monetäre Problemlösungskompetenz von Unternehmen. Zudem stärkt es das kreative Potential in Gemeinnützigen Organisationen, da neue – nicht-monetäre - Wege der Zusammenarbeit beschritten werden, die für beide VertragspartnerInnen Vorteile bringen.

 

Initiatoren

 

Entwickelt wurde die Marktplatz-Methode von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit KPMG 2007. Siehe dazu auch www.gute-geschaefte.org. Inzwischen haben im deutschsprachigen Raum ca. 150 Marktplätze stattgefunden, bei denen 6000 Tauschgeschäfte zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschlossen wurden. In Österreich haben das Unternehmensnetzwerk respACT und die Plattform für gemeinnützige Organisationen Fundraising Verband Austria zwischen 2009 und 2012 sieben Marktplätze der „Guten Geschäfte“ erfolgreich gemeinsam organisiert. Dabei wurden rund 350 Kooperationen im Wert von fast 400.000 Euro geschlossen. Jeder Marktplatz wurde evaluiert und die Ergebnisse flossen dann in die Vorbereitung des jeweils nächsten Marktplatzes ein. Insgesamt gab es in Österreich drei Marktplätze in Wien, zwei in Linz und der Steiermark und je einen in Salzburg, Niederösterreich und Vorarlberg.

 

Die Marktplätze waren verschiedenen thematischen Schwerpunkten gewidmet: "Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" (2012), "Jahr der Freiwilligentätigkeit" (2011) und "Minderung von Armut und sozialer Ausgrenzung" (2010).

 

 

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann

 

Marktplätze

2012

7. November 2012: 1. Marktplatz der Guten Geschäfte in Westösterreich (Lustenau)

 

2. Mai 2012: Marktplatz der "Guten Geschäfte" im Rahmen der CSR-Fachtagung Graz, Steiermark

Marktplätze 2011

3. November 2011: 1. Marktplatz der Guten Geschäfte bei der Firma WimTec in Niederösterreich

26. Jänner 2011: Marktplatz der Guten Geschäfte im Wiener Rathaus zum Thema Freiwilligentätigkeit

Marktplätze 2010

4. Oktober 2010: Kamingespräch "Der Marktplatz der Guten Geschäfte als Tool zur Minderung von Armut und sozialer Ausgrenzung?"

4. Mai 2010: Markplatz zur Minderung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Niklasdorf (Steiermark)

16. März 2010: Marktplatz der Guten Geschäfte im Wiener Rathaus
Marktplätze 2009 21. April 2009: Marktplatz der Guten Geschäfte in der BAWAG PSK, Wien

 

 

Über die Organisationen

 

respACT – austrian business council for sustainable development ist Österreichs führende Unternehmensplattform zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltiger Entwicklung. Als Verein organisiert bietet respACT seinen derzeit 230 Mitgliedsunternehmen  eine Plattform zum Erfahrungsaustausch sowie die Möglichkeit der Teilnahme an innovativen Projekten zu CSR und Nachhaltigkeit. Der Verein führt den Dialog mit Politik, Bevölkerung sowie Medien und informiert die Öffentlichkeit über erfolgreiche Nachhaltigkeits-/CSR-Projekte von Unternehmen.

 

Der Fundraising Verband Austria (FVA) versteht sich als Informations- und Vernetzungsplattform sowie als Dienstleister für NGOs und NPOs sowie für Berater des Non-Profit Sektors. Mit 145 Mitgliedsorganisationen ist er die größte Plattform für spendenwerbende Organisationen Österreichs. Geschäftsführer Günther Lutschinger ist es ein besonderes Anliegen, auch nicht-monetäre Kooperationen von Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu forcieren.

 

 

 

Abgeschlossene Kooperationen

 

Hier stellen wir Ihnen drei erfolgreichen Kooperationen zwischen Unternehmen und NGOs vor, die beim Marktplatz in Niklasdorf am 4.5.2010 entstanden sind:

 

So funktioniert's

 

Unternehmen und NGOs schließen Kooperationen durch "Speed-Dating" 

 

2016 © respACT
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