Dienstag 6. Dezember 2016

Merck GmbH

Unternehmenssitz: Wien
Größe: Mittel
Sparte: Handel
www.merckgroup.com

Kurzdarstellung Ihres Unternehmens
Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern – von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2014 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 11,3 Milliarden Euro.
 
Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns.
 
Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, EMD Millipore und EMD Performance Materials auftritt.

Was bedeutet CSR/Nachhaltige Entwicklung für Ihr Unternehmen
Verantwortung ist seit fast 350 Jahren Kern unseres unternehmerischen Selbstverständnisses und einer unserer sechs Unternehmenswerte. Unsere Anforderungen an eine verantwortungsvolle Unternehmensführung definieren wir in unserer Corporate-Responsibility(CR)-Strategie und in konzernweiten Regelwerken.
 
Die CR-Strategie von Merck basiert auf der Unternehmensstrategie des Konzerns. Unsere gesamten CR-Aktivitäten fassen wir unter dem Begriff „verantwortungsvolle Unternehmensführung“ zusammen. Sie bestimmen das tägliche Handeln von Merck. Darüber hinaus haben wir drei strategische Handlungsfelder aus unseren CR-Aktivitäten ausgewählt, in denen wir uns besonders engagieren wollen: Gesundheit, Umwelt, Kultur. Das Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit von Merck stärken und gleichzeitig dazu beitragen, die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft nachhaltig zu sichern. 

Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich CSR und Nachhaltigkeit

Unternehmensführung:

Merck Österreich ist Mitglied des lokalen UNGC-Netzwerkes und unterstützt dessen 10 Prinzipien. Weiters sind wir in der Arbeitsgruppe "Verantwortung" des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) aktiv. In diesem Rahmen sind wir an den seit 2013 etablierten jährlichen Stakeholderdialogen beteiligt.

 

Arbeitsplatz:

Merck Österreich führt unter Anleitung der Gebietskrankenkassen ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Angeboten die unseren Mitarbeitern zur Verfügung stehen - von vorsorgeuntersuchungen über Impfungen bis hin zu sportlichen Aktivitäten (Yoga, Rad, Schwimmen, Fitness).

 

Gesellschaft:

Mit unserer geschäftsübergreifenden Access-to-Health-Strategie wollen wir dazu beitragen, dass unterversorgte Bevölkerungsgruppen und Gemeinden in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens besseren und nachhaltigen Zugang zu hochwertigen Gesundheitslösungen erhalten. Seit dem Jahr 2007 unterstützt Merck die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Bilharziose-Bekämpfung in Afrika. Das Unternehmen spendet der WHO Tabletten mit dem Wirkstoff Praziquantel. Gemeinsames Ziel ist es, die Krankheit in Afrika auszurotten. Bisher hat Merck der WHO mehr als 200 Millionen Tabletten zur Verfügung gestellt. 

 

Markt:

Unsere Innovationen sparen Energie. So tragen etwa unsere Materialien für die PS-VA-Technologie dazu bei, dass die Hintergrundbeleuchtung von Displays, der größte Stromverbraucher, reduziert werden kann. Sie verbrauchen damit 20% weniger Energie als herkömmliche Bildschirme. Wir arbeiten auch an der Effizienz von Solarpanelen, Smart Windows, die helfen den Energieverbrauch zu regulieren.

Darüber hinaus orientiert sich Merck an nationalen und internationalen Regelwerken der Branche und ist mit einem eigenen Compliance-Programm ein Vorreiter bei der transparenten Ausgestaltung seiner Geschäftsbeziehungen.

 

Ökologie:

Merck hat es sich zum Ziel gesetzt, unsere Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20% gegenüber 2006 zu verringern. Wir machen dazu Prozesse effizienter und sparen bei der Produktion Energie ein. Mit unserem konzernweiten Programm EDISON wollen wir mittelfristig bis zu 64.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Bei der biopharmazeutischen Herstellung von Arzneimitteln kommen viele Einwegprodukte, wie Filtereinsätze oder Schläuche, zum Einsatz. Fehlende Entsorgungsmöglichkeiten, Materialeigenschaften der Produkte und hohe regulatorische Anforderungen erschweren oft ihre Wiederverwertung. Im Jahr 2012 hat Merck Millipore zusammen mit einem Abfallentsorgungsunternehmen und fünf Kunden in den USA ein Pilotprojekt zum Produktrecycling für biopharmazeutische Einwegprodukte ins Leben gerufen. Im Rahmen des zehnmonatigen Pilotzeitraums konnten mehr als 54.000 kg Kunststoff wiederverwertet werden – sie wurden unter anderem zu Farbeimern oder Kunststoffpaletten weiterverarbeitet.


Weitere Angaben

Zuständig für CSR im Unternehmen?
Geschäftsführung

Link zum CSR-Profil auf der Webseite
http://www.merck.de/de/verantwortung/verantwortung.html

Link zum formalisierten Dialog mit Anspruchsgruppen
http://www.fopi.at

Datum des letzten Nachhaltigkeitsberichts
01.06.2015

Link zum Nachhaltigkeitsbericht
http://www.merck.de/company.merck.de/de/images/Merck_CR_Highlights_2014_DE_tcm1613_140171.pdf?Version=


Mitglieder

 
2016 © respACT
austrian business council
for sustainable development
Wiedner Hauptstraße 24/11, 1040 Wien
Telefon: +43/1/7101077-0
Fax: +43/1/7101077-19
E-Mail: office@respact.at
www.csreurope.org www.wbcsd.org www.unglobalcompact.at
https://www.respact.at/