Saturday 30. July 2016
24.07.2013

Unternehmenswerte als Business Case

Werteorientierte Unternehmensverantwortung und die damit verbundene Berücksichtigung der sozialen und ökologischen Dimensionen der Nachhaltigkeit werden immer stärker von verschiedenen Anspruchsgruppen eingefordert. Gleichzeitig leben dies bereits zahlreichen UnternehmerInnen aufgrund persönlicher, intrinsischer Motivation und Werthaltung vor. 

Impact Messung von CSR-Maßnahmen

Unternehmen definieren sogenannte Unternehmenswerte und integrieren diese vielfach mithilfe von CSR-Managementsystemen in ihre Geschäftsprozesse. Dabei entstehen zwar Kosten, jedoch setzt sich immer mehr die Überzeugung durch, dass positive Effekte überwiegen. CSR-Vorreiterunternehmen sehen eine quantitative und qualitative Kosten-Nutzen-Analyse angesichts schrumpfender natürlicher Ressourcen und zunehmend strengeren gesetzlichen Regelungen bereits als Teil ihres Risikomanagements an. Für sie ist die Berechnung des sogenannten „Impacts“, also der externen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit, strategisch sinnvoll, um das gesamte Spektrum ihrer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung steuern zu können. Eine (monetäre) Analyse der betrieblichen Nachhaltigkeit hilft Unternehmen auch, die Wirksamkeit ihrer Nachhaltigkeitsinitiativen sichtbar zu machen.

 

Studie zeigt: Investitionen in CSR rechnen sich

Die Überzeugung, dass sich CSR Investitionen wirtschaftlich rechnen, ist noch lange nicht in allen Unternehmen angekommen. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass sich Investitionen in CSR rechnen, wie etwa eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group, die die Bedeutung von verantwortungsvollem Personalmanagement untermauert. Diese zeigt, dass Betriebe, die neue MitarbeiterInnen gekonnt integrieren und ans Unternehmen binden, 2,5-mal schneller beim Umsatz wachsen, also solche, die das nicht tun.

 

Derzeit gibt es einige Instrumente die Betriebe bei der Erstellung und Auswertung von Kriterien und Indikatoren zur Impactmessung unterstützen, wie etwa das vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelte Tool zur Messung sozio-ökonomischer Auswirkungen.

 

respACT in Alpbach

Wie nützlich solche Instrumente sind und worauf es erfolgreichen UnternehmerInnen am Ende des Tages ankommt, ist Thema des respACT-Arbeitskreises bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen. Am 28. August 2013 diskutieren ExpertInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft über Unternehmenswerte und deren Business Case sowie über Möglichkeiten zur Messung sozio-ökonomischer Auswirkungen.

Nähere Informationen zum Arbeitskreis und zur Anmeldung finden Sie unter www.alpbach.org

 
 
2016 © respACT
austrian business council
for sustainable development
Wiedner Hauptstraße 24/11, 1040 Wien
Telefon: +43/1/7101077-0
Fax: +43/1/7101077-19
E-Mail: office@respact.at
www.csreurope.org www.wbcsd.org www.unglobalcompact.at
https://www.respact.at/