Sunday 24. July 2016
26.02.2013

1. UN Global Compact General Meeting zu „CSR & HR“

TeilnehmerInnen diskutierten Erfolgsfaktoren von nachhaltigem Personalmanagement

Am 20. Februar 2013 diskutierten die TeilnehmerInnen des österreichischen UN Global Compact-Netzwerkes im Rahmen des 1. General Meetings zum diesjährigen Schwerpunktthema „CSR und Human Resources“.

 

Der UN Global Compact, die weltgrößte Initiative zu CSR und Nachhaltiger Entwicklung, zählt weltweit über 10.000 Teilnehmer und 100 lokale Netzwerke. Mitte Februar  traf sich über die Hälfte der derzeit 60 TeilnehmerInnen des österreichischen Netzwerkes bei der Oesterreichischen Kontrollbank in Wien.

 

Input von internationaler Expertin Elaine Cohen

 

Elaine Cohen, internationale Expertin auf dem Gebiet „CSR und HR“, hielt die Keynote. In ihrem Vortrag legte Elaine Cohen den Schwerpunkt auf die Synergien zwischen CSR und Personalmanagement, worunter Themen wie Employer Branding, Diversity oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fallen. Sie machte deutlich, dass es nicht um einzelne isolierte Projekte gehe, sondern darum, CSR strategisch im gesamten Unternehmen und insbesondere im Personalmanagement zu verankern.

 

Von Employee Engagement zu Employee Activation

 

Passives Abfragen der MitarbeiterInnen durch Umfragen reiche laut Cohen nicht aus, um Engagement zu messen. Vielmehr gehe es darum, positive Verhaltensweisen zu fördern und zu fordern. Elaine Cohen zeigte einige Beispiele auf, um die Belegschaft einzubeziehen. Dennoch sollte eine ganzheitliche CSR-Strategie einen Schritt weiter gehen und MitarbeiterInnen aktivieren. Dies geschehe beispielsweise durch das Herstellen des Bezugs von CSR zum eigenen Arbeitsplatz und mache MitarbeiterInnen zu CSR-BotschafterInnen.

 

Von Menschenrechten bis hin zu Employer Branding

 

Neben dem wichtigen Thema „Mitarbeiteraktivierung“ wies Elaine

Cohen auf die Zusammenhänge von Menschenrechten und Human Resources hin. So werden Menschenrechte, vor allem in westlichen Ländern, oftmals als sekundär betrachtet, obwohl Menschenrechte und Personalmanagement in Bereichen wie Datenschutz oder dem Umgang mit Minderheiten eng miteinander verknüpft sind. Eine erfolgreiche CSR und HR-Strategie helfe Unternehmen darüber hinaus auch, sich im Rahmen der Mitarbeiterrekrutierung und –bindung zu positionieren. Hat ein Unternehmen Werte und eine Mission, mit der sich die MitarbeiterInnen identifizieren können, sinke oftmals

die Fluktuationsrate.

 

Rege Diskussion an Thementischen

 

Im Anschluss an die Keynote diskutierten die rund 60 TeilnehmerInnen zu folgenden vier Themen: MitarbeiterInnen als Stakeholder, Human Resources und Menschrechte, Impact Measurement sowie Employer Branding. Die TeilnehmerInnen fanden erörterten Berührungspunkte mit ihrem Unternehmen und warfen Fragen auf, die in der Arbeitsgruppe CSR und HR weiter behandelt werden.

 

 

Zum Schluss präsentierten Bettina Steinbrugger und Theresia Tschol-Alsantali noch die Neuerungen und Pläne des Global Compact-Netzwerkes für 2013.

 

Den ausführlichen Nachbericht zum General Meeting gibt es für Global Compact-Teilnehmer im Intranet von www.unglobalcompact.at.  (Benutzername und Passwort können unter a.scharbert@respact.at angefordert werden.)

 

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