Dienstag 6. Dezember 2016
27.11.2013

Austrian Sustainability Reporting Awards 2013 vergeben

13 Unternehmen wurden für ihren Nachhaltigkeitsbericht ausgezeichnet

Dreizehn österreichische Unternehmen wurden 2013 mit dem Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) ausgezeichnet. Sie haben im Geschäftsjahr 2012 die Forderung nach ausgewogener und angemessener Darstellung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen vorbildlich umgesetzt. Drei weitere Unternehmen erhielten den ASRA in der heuer erstmals ausgeschrieben Kategorie "GRI- Erstbericht". 28 Unternehmen und Organisationen haben Berichte über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten im Jahr 2013 eingereicht.

And the ASRA 2013 goes to....

 

Kategorie „Nachhaltigkeitsbericht öffentlicher und privater Organisationen"

Preisträger: Vereinigung der österreichischen Zementindustrie

 

Kategorie „Erstbericht":

2. Platz: (ex aequo) bellaflora Gartencenter GmbH

2. Platz: (ex aequo) Hafnermeister Günter Wittek

1. Platz: Lebensart Verlags GmbH

 

Kategorie „Nachhaltigkeitsbericht Klein- und Mittelbetriebe":

2. Platz: Vöslauer Mineralwasser AG

1. Platz: Austria Glas Recycling

 

Kategorie „Integrierter Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht":

2. Platz: VBV Vorsorgekasse AG

1. Platz: EVN AG

 

Kategorie „Große Unternehmen"

5. Platz: OMV AG

4. Platz: RZB-Gruppe

3. Platz: Zumtobel AG

2. Platz: Oesterreichische Kontrollbank

1. Platz: Telekom Austria Group

 

Die Fotos zur Verleihung finden Sie unter: http://www.pov.at/download/kwt/asra-2013/

 

"Corporate Reporting is not what it used to be"

Keynote-Speaker des Abends war der Vorsitzende des International Integrated Reporting Council (IIRC), Prof. Mervyn King. King betonte in seiner Rede, die Notwendigkeit einer integrierten Berichterstattung, die finanzielle mit ökologischen und sozialen Kriterien vereint. So komme es beim Prozess der integrierten Berichterstattung  zu einer reflektierten Prüfung der eigenen Organisation, der wechselseitigen Abhängigkeiten verschiedener Akteure, der benötigten Ressourcen sowie der Beziehung zu den Stakeholdern. Integriertes Denken führe somit zu integrierten Entscheidungen und Handlungen, die sowohl eine kurzfristige als auch eine langfristige Wertschöpfung ermöglichen. Der erste Orientierungsrahmen für die integrierte Berichterstattung wird vom IIRC Anfang Dezember veröffentlicht.

 

>> Rede Prof. Mervyn King

 

In einer anschließenden Gesprächsrunde wurde das Thema der Wesentlichkeit diskutiert, das durch die neuen GRI-Guidelines G4 im Jahr 2013 in den Fokus gerückt wurde. Irene Jakobi (Telekom Austria Group, Gewinner Kategorie "Große Unternehmen") sieht in G4 große Chancen für Unternehmen, da man sich intensiv mit den eigenen Anspruchsgruppen auseinandersetzt. Roswitha Reisinger (LEBENSART VerlagsGmbH, Gewinner Kategorie "Erstbericht") ergänzt, dass man erst durch die Wesentlichkeitsanalyse die unterschiedlichen Themen auf den Punkt bringen kann. Christine Jasch, Leiterin der ASRA-Jury, stellte abschließend unterschiedliche Instrumente für die Wesentlichkeitsanalyse vor, wie zum Beispiel SASB. Die Einbindung aller Akteure sei für die Balance im Unternehmen essentiell.

 

>> Foliensatz zur Preisverleihung

 

Über den ASRA:

Ziel des ASRA ist es, die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Österreich auf internationalem Niveau zu fördern und auf innovative Berichte aufmerksam zu machen. Die Träger des ASRA sind die Kammer der Wirtschaftstreuhänder mit dem Kooperationspartner Institut für Wirtschaftsprüfer und in Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium, dem Umweltbundesamt, der Industriellenvereinigung, respACT – austrian business council for sustainable development, der Wirtschaftskammer Österreich und der Oestereichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik. Im Jahr 2013 wurde der ASRA zum 14. Mal vergeben.

 
 
 
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