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20. März 2026

Delegation zur Kreislaufwirtschaft zu Gast bei Bundesminister Hanke – respACT setzt Zeichen für zirkuläre Transformation

Am 13. März 2026 besuchte die Kreislaufwirtschaftsdelegation (KWD) das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), um Bundesminister Peter Hanke einen umfassenden Maßnahmenkatalog für die rasche und praxisnahe Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in Österreich zu überreichen.

Die Delegation vereint rund 60 führende österreichische Unternehmen, gegründet von Kreislaufpionier Reinhard Backhausen, und versteht sich als „Allianz für Rohstoffe und zirkuläre Wirtschaft“.

 

respACT prominent vertreten

 

respACT war bei diesem wichtigen Termin hochkarätig repräsentiert:

  • Mag. Dr. Gabriela Maria Straka, respACT‑Vorständin, und
  • Alexander Fiedler, MSc, Leiter Regionalisierung & Kreislaufwirtschaft bei respACT

waren als zentrale Ansprechpartner*innen für nachhaltige Unternehmensführung und zirkuläre Geschäftsmodelle vor Ort. Beide brachten die Perspektive des respACT‑Netzwerks ein – ein Netzwerk, in dem die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft stetig wächst.

 

Straka betonte die Rolle engagierter Unternehmen im Transformationsprozess, während Fiedler insbesondere die Notwendigkeit klarer Rahmenbedingungen und zukunftsfähiger Infrastruktur hervorhob.

 

Klarer Appell an die Politik: Planungssicherheit und Rahmenbedingungen schaffen

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand eine zentrale Forderung:
Unternehmen benötigen klare, langfristige und verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen in innovative, zirkuläre Modelle skalieren zu können. Dazu gehören insbesondere:

  • Rechtssicherheit bei zentralen Regulierungen wie der Ökodesign‑Verordnung und dem digitalen Produktpass
  • der Ausbau von Recycling‑ und Wiederverwendungsinfrastruktur
  • mehr Planungssicherheit für Investitionen
  • erleichterter Kapitalzugang, z. B. durch bessere Kreditkonditionen für zirkuläre Innovationen
  • gezielte Förderungen und Startfinanzierungen für KMU, die in die Kreislaufwirtschaft einsteigen wollen

Viele Unternehmen im respACT‑Netzwerk investieren bereits massiv in Recycling, Bioökonomie und kreislauffähige Produkte. Doch erst die richtigen Rahmenbedingungen machen diese Investitionen wirtschaftlich tragfähig.

 

Kreislaufwirtschaft ist Wirtschafts‑ und Standortpolitik

 

Die Delegation war sich einig: Kreislaufwirtschaft ist weit mehr als Umweltpolitik. Sie ist Standortsicherung, Innovationsmotor und Zukunftsstrategie für Österreichs Wirtschaft.

 

Drei Erfolgsfaktoren standen im Mittelpunkt:

  1. Innovation – neue Technologien, Produkte und Prozesse
  2. Kooperation – Zusammenarbeit über Sektoren und Wertschöpfungsketten hinweg
  3. Kommunikation – breite Bewusstseinsbildung in Wirtschaft und Gesellschaft

Gerade Kooperation wurde mehrfach hervorgehoben: Zirkuläre Geschäftsmodelle funktionieren nicht im Alleingang, sondern nur im Netzwerk. respACT engagiert sich seit Jahren genau in dieser Rolle als Plattform und Partner für Unternehmen, die den Wandel aktiv gestalten wollen.

 

Nächste Schritte: Ausbau einer Allianz für die Kreislaufwirtschaft

 

Das BMIMI und die Vertreter*innen der

Kreislaufwirtschaftsdelegation vereinbarten, den begonnenen Dialog fortzuführen und weiter auszubauen – mit dem Ziel, eine breite Allianz für Kreislaufwirtschaft in Österreich zu etablieren.

 

respACT wird diesen Prozess weiterhin aktiv begleiten – als Plattform, Impulsgeber und Expertenorganisation, die Unternehmen auf ihrem Weg in ein zirkuläres, zukunftsfähiges Wirtschaftssystem unterstützt.

 

Teilnehmer*innen an dem Meeting:

 

Firmen:

• ALPLA-GRUPPE: Dr. Karl R. Hagspiel (Senior Circular Economy Expert)

• MANZ-VERLAG: Mag. Dr. Gabriela Straka (Chefredakteurin)

• OMV: Dr. Susanne Reininger (Public Affairs)

• PORR: Bmstr. Dipl.-Ing. Mag.iur. Dr.mont. Thomas Kasper (Leitung Abfallmanagement & Umwelt)

• PRINZHORN-HOLDING: Theodor Bennett MMSc (Group Lead Sustainability & ESG Management)

• SALESIANER-MIETTEX: Johann Kandelsdorfer (CFO)

• SIEMENS ÖSTERREICH: DI Christian Wölfel (Head of Sustainability and EHS) vertreten durch RB

• SIEMENS ENERGY AUSTRIA & SLOVENIA: Sabine Singer, MSc (Sustainability-Manager)

• SIMACEK: Alexander Kriz, BASc (Leiter Corporate Strategy and Business-Development)

• WIENERBERGER: Ing. Stefan Steinlechner (Country Head of TQM & Sustainability) Organisationen:

• GHEZZO: Dr. Gudrun Ghezzo, MBA (Geschäftsführerin)

• ÖGUT: Dr. Stephan Renner (Geschäftsführer)

• PLATTFORM VERPACKUNG MIT ZUKUNFT: Sandra Pechac, MA (Geschäftsführerin)

• respACT: Mag. Dr. Gabriela Straka (Vorständin), Alexander Fiedler, MSc (Leiter Kreislaufwirtschaft)

 

Rechtsanwälte:

• MOSER-MARZI-RECHTSANWÄLTE: Lukas Weinhandl, LL.M. (Rechtsanwalt)

• SCHIEFER RECHTSANWÄLTE: Dr. Christian Richter-Schöller (Partner)

 

Universitäten:

• CHARLOTTE FRESENIUS PRIVATUNIVERSIÄT FÜR NACHHALTIGKEIT, WIEN, Univ. Prof. Dr. Martin Kreeb (Rektor)

• TECHNISCHE UNIVERSIÄT WIEN: Doz. DI Dr. Andreas Bartl (Senior Scientist, Institute of Chemical and mechanical process Engineering / Fiber Technology)

• FACHHOCHSCHULE WR. NEUSTADT, Biotech Campus Tulln: DI DI Dr. Christian Schimper (Leitung Resselzentrum ResTex)

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