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respACT lud gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Burgenland und der Volksbank Wien dazu ein, aktuelle Entwicklungen und konkrete Praxisbeispiele rund um erneuerbare Energie und intelligentes Energiemanagement kennenzulernen.

Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie, gab Einblicke in die Energie- und Klimastrategie des Burgenlands. Ziel ist es, die Energieversorgung des Landes bis 2030 weitgehend auf erneuerbare Energien umzustellen und die Energieunabhängigkeit weiter auszubauen. Dafür werden Windkraft und Photovoltaik konsequent ausgebaut und gleichzeitig Speicherlösungen sowie die notwendige Netzinfrastruktur weiterentwickelt.
Auch Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten, etwa durch:
Takeaway: Das Burgenland stellt bis 2030 weitgehend auf erneuerbare Energie um – Unternehmen können mit eigener Photovoltaik, Speichern und regionaler Energie direkt dazu beitragen.
Wie sich daraus auch wirtschaftliche Vorteile ergeben können, zeigte DI Georg Supper von der Hochschule Burgenland. Sein Vortrag „Kostensenkung durch intelligentes Energiemanagement“ machte deutlich: Der erste Schritt ist eine genaue Analyse des eigenen Energieverbrauchs.
Auf Basis von Lastprofilen lassen sich Photovoltaik und Batteriespeicher gezielt dimensionieren, Eigenverbrauch und Autarkie erhöhen und Lastspitzen reduzieren. Intelligente Energiemanagementsysteme koordinieren Photovoltaik, Speicher, E-Mobilität und Wärmepumpen und optimieren den Energieeinsatz laufend.
Takeaway: Wer seinen Energieverbrauch genau kennt, kann Photovoltaik und Speicher richtig dimensionieren und mit intelligentem Energiemanagement Lastspitzen und Kosten senken.
Wie eine solche Energielösung in der Praxis aussehen kann, zeigte Joachim Wolf von Wolf Nudeln. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf ein eigenes Energiekonzept und betreibt eine Biogasanlage. Landwirtschaftliche Reststoffe werden zur Biogaserzeugung genutzt, daraus entstehen Strom und Wärme.
Die anfallende Wärme wird unter anderem für die Nudeltrocknung eingesetzt. So werden erneuerbare Energieerzeugung und betriebliche Prozesse verbunden und vorhandene Ressourcen möglichst effizient genutzt.
Takeaway: Werden Energieerzeugung und Produktion zusammengedacht, entstehen aus Reststoffen Strom und Prozesswärme – ein Gewinn für Klima und Kosten.
> Takeaway: Die Energiewende ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern bietet Unternehmen konkrete Chancen, Energie effizienter einzusetzen, Kosten zu senken und die eigene Versorgung langfristig resilienter zu gestalten.
Der Austausch beim Nachhaltigkeitsfrühstück machte deutlich, dass dafür sowohl regionale Lösungen als auch individuelle betriebliche Strategien gefragt sind.
Herzlichen Dank an die Wirtschaftskammer Burgenland und die Volksbank Wien für die Zusammenarbeit sowie an alle Teilnehmenden für den offenen Austausch.
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