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Am 14. April 2026 lud respACT gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsclub Salzburg zum Nachhaltigkeitsabend in die MoonCity Salzburg. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Change Management gezielt eingesetzt werden kann, um betriebliche Transformationsprozesse – insbesondere im Kontext von Nachhaltigkeit – erfolgreich zu gestalten. Nach der Begrüßung folgten praxisnahe Impulse sowie eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Expert:innen aus Beratung, Industrie und IT.
Die Vortragenden Anne Babilon-Teubenbacher (CPC), Dr. Connie Gaisbauer (JAF) und Rainer Trischak (Porsche Informatik) betonten, dass erfolgreiche Transformation nicht nur von guten Lösungen, sondern vor allem von deren Umsetzung abhängt. Eine wesentliche Herausforderung ist die Überwindung der „Value Gap“ – also der Lücke zwischen der Einführung neuer Prozesse und ihrer tatsächlichen Verankerung im Arbeitsalltag. Nachhaltige Veränderung gelingt nur, wenn Mitarbeitende aktiv eingebunden werden, den Sinn verstehen und neue Arbeitsweisen dauerhaft übernehmen.
Erfolgreiches Change Management basiert auf klarer Kommunikation von Vision und Zielbild, aktiver Einbindung der Mitarbeitenden, strukturierten Rollen sowie einer langfristigen kulturellen Verankerung. Besonders wichtig ist ein klar definierter „Shared Change Purpose“, der Orientierung schafft und das Warum, Was und Wie der Veränderung beantwortet.
Ein funktionierendes Change-Netzwerk ist entscheidend. Dabei übernehmen unterschiedliche Akteur*innen zentrale Rollen:
Am Beispiel der JAF Gruppe wurde deutlich, wie eng nachhaltige Unternehmensentwicklung und Change Management verbunden sind. Klare Zielbilder, regulatorische Anforderungen und Klimarisiken erhöhen den Transformationsdruck und machen professionelles Veränderungsmanagement unverzichtbar.
Zentrale Erfolgsfaktoren sind klare Zielsetzungen, transparente Kommunikation und ein bewusster Umgang mit Unsicherheiten. Mitarbeitende sind ein wichtiger Indikator für den Erfolg – insbesondere Stille oder Widerstand müssen ernst genommen werden. Führung spielt dabei eine Schlüsselrolle: Ohne aktives Vorleben und Unterstützung durch das Top-Management scheitern viele Transformationsprozesse. Ebenso wichtig ist es, realistische Erwartungen zu setzen und den Faktor Mensch konsequent mitzudenken.
Der Nachhaltigkeitsabend zeigte deutlich: Change Management ist eine zentrale Zukunftskompetenz für Unternehmen. Gerade im Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und regulatorischem Wandel entscheidet erfolgreiche Umsetzung über die Wirksamkeit strategischer Ziele. Beim anschließenden Networking wurden die Themen intensiv weiter diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.
Unterstützt durch die Industriellenvereinigung (IV)

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