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Im folgenden Überblick fassen wir die wichtigsten Entwicklungen zusammen, die Peter Eitzenberger, Konsulent der VBV – Betriebliche Altersvorsorge AG, für das Jahr 2026 identifiziert hat. Der ausgewiesene Nachhaltigkeitspionier beleuchtet zentrale Trends, die den Markt für nachhaltige Veranlagungen in Österreich und Europa prägen.
Impact Investing statt nur ESG-Integration
Der Nachweis zählt, dass Geld tatsächlich positive ökologische oder soziale Auswirkungen hat. Investitionen in Unternehmen, die sich im Wandel befinden, gewinnen an Bedeutung, um den Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft zu finanzieren.
Biodiversität und Klimaanpassung
Nach dem Klimawandel rückt der Schutz der biologischen Vielfalt stärker in den Fokus von Investoren. Die Berücksichtigung der Risiken, die durch den Klimawandel auf Anlagen wirken (zB Infrastruktur, Immobilien), wird wichtiger.
Kampf gegen Greenwashing
Entsprechend der EU-Greenwashing-Richtlinie (Green Claims Directive) sind Umweltversprechen ohne Beweise („Greenwashing“) verboten. Pflichten zur Klimaberichterstattung und die Taxonomie schaffen einheitliche Standards, was die Vergleichbarkeit von nachhaltigen Fonds erhöht.
Integration von KI und Technologie
Künstliche Intelligenz wird eingesetzt, um ESG-Daten besser auszuwerten und um versteckte Risiken in Lieferketten zu erkennen. Technologieunternehmen, die Lösungen für Energieeffizienz, smarte Stromnetze und Kreislaufwirtschaft bieten, bleiben hoch im Kurs.
Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)
Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht mehr nur auf Energie, sondern umfasst zunehmend Prinzipien der Kreislaufwirtschaft – Reduzierung, Wiederverwendung und Recycling (Reduce, Reuse, Recycle) – in den Kernaktivitäten von Unternehmen.
Nachhaltige Anleihen (Green Bonds)
Der Markt für grüne Anleihen (Green Bonds) wächst weiter, da Unternehmen und Staaten Kapital für spezifische Klimaprojekte aufnehmen.
Pragmatismus statt Panik
Realistischer Ansatz: Trotz politischen Gegenwinds etabliert sich ein pragmatischer Ansatz, der Nachhaltigkeit als Risikomanagement und Renditechance versteht anstatt als Überzeugungssache.
Dieser Artikel ist auch Teil der Contentbasis von NIU answers, dem KI-basierten Recherche-Assistenten von MANZ mit rechtlich fundierten, praxisnahen und verständlichen Antworten rund um Nachhaltigkeit im Unternehmen.
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Für Unternehmen, die nachhaltige Veranlagung, ESG‑Entwicklungen und neue regulatorische Anforderungen im Blick behalten wollen, bietet respACT umfangreiche Unterstützung. Neben aktuellen Fachbeiträgen – wie jenen aus dem MANZ‑Verlag – begleiten wir unsere Mitgliedsunternehmen mit praxisnahen Weiterbildungen, Orientierungshilfen im Regulierungsumfeld, Netzwerkformaten und themenspezifischen Angeboten rund um nachhaltige Unternehmensführung.
Damit stellen wir sicher, dass Entscheidungsträger*innen fundiert informiert sind, rechtzeitig auf neue Entwicklungen reagieren können und Zugang zu relevanten Expertinnen sowie Best Practices erhalten. So stärken wir gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit verantwortungsvoll wirtschaftender Unternehmen.
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