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20. April 2026

Bedarfsgerechte Straßenbeleuchtung: Effizienz trifft Umweltschutz

Die Energiewende im öffentlichen Raum erfordert viele Hebel. lixtec zeigt, wie Radarsensorik Kommunen dabei unterstützt, bis zu 70% der Stromkosten für Beleuchtung zu sparen, den CO₂-Ausstoß zu senken und wertvolle Nachtumgebungen zu schützen. Um das und mehr geht es im Gastbeitrag von Eva Höfler, verantwortlich für Marketing und die Markenentwicklung bei lixtec.

Eva Höfler, lixtec

Licht als Verantwortung – Ein Baustein der Energiewende

 

Über Jahrhunderte war künstliches Licht ein Statussymbol für Wohlstand und Fortschritt. Heute, im Zeitalter von LED, wandelt sich dieser Anspruch: Wahre technologische Reife zeigt sich nicht mehr in maximaler Helligkeit, sondern im verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Die öffentliche Beleuchtung ist dabei ein oft unterschätzter, aber wirkungsvoller Hebel der Energiewende. Oft leuchtet sie die ganze Nacht, völlig unabhängig davon, ob jemand unterwegs ist. Wir bei lixtec begreifen Licht als dynamische Ressource: Licht nur dann, wenn es wirklich benötigt wird.

 

Drei Säulen für eine nachhaltige Infrastruktur

 

Technologie ist für uns dann erfolgreich, wenn sie keine Einschränkungen oder Verzicht mit sich bringt, aber messbare positive Auswirkungen auf Umwelt, Mensch und Budget hat. Doch wie lässt sich dieser Anspruch konkret in die bestehende städtische Infrastruktur integrieren? Unser Ansatz basiert auf drei zentralen Säulen, die technologische Innovation mit ökologischer Notwendigkeit vereinen.

 

Säule 1: Effizienz durch Intelligenz – Massive Einsparungen

Der unmittelbarste Vorteil bedarfsgerechter Beleuchtung ist die ökonomische Effizienz. Während die reine LED-Umstellung der Beleuchtung den ersten wichtigen Schritt bildet, ermöglicht die situative Steuerung den entscheidenden Quantensprung. lixtec nutzt Radarsensoren, die über die standardisierte Zhaga-Schnittstelle direkt an der Leuchte installiert werden. Die Leuchte verweilt in einem gedimmten Zustand und erhöht die Lichtleistung erst dann vorauseilend, wenn der Sensor Bewegung registriert. Wenn der Verkehrsteilnehmende sich entfernt hat, wird das Lichtniveau nach einer definierten Zeit wieder reduziert. Beleuchtungsanlagen erzielen durch den Einsatz von Bewegungssensoren eine Energie- und Kostenersparnis von bis zu 70%. Zudem verlängert der reduzierte Betrieb die Lebensdauer der Leuchten-Hardware signifikant. Selbst Orte, die ihre Beleuchtung zuvor in den tiefen Nachtstunden abgesenkt oder abgeschaltet hatten, erzielen durch den Umstieg auf bedarfsgerechtes Licht beachtliche Einsparungen durch die intelligente Dimmung in den Dämmerungs- und Abendstunden.

 

Säule 2: Reduktion der Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung ist weit mehr als eine ästhetische Beeinträchtigung des Sternenhimmels. Übermäßige nächtliche Beleuchtung stört den menschlichen Melatoninhaushalt und damit unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Chronische Störungen dieses zirkadianen Rhythmus können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, die von Depressionen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten reichen. Doch auch unsere Mitwelt leidet: Künstliches Licht lockt Insekten in den Tod, stört nachtaktive Tiere und desorientiert Zugvögel. Bedarfsgerechte Beleuchtung reduziert Lichtemissionen auf ein Minimum. Unser Kleintier-Filteralgorithmus verhindert dabei, dass beispielsweise Katzen oder Vögel das Licht aktivieren. Dies bewahrt ökologische Korridore und unterstützt Gemeinden dabei, Umweltschutzvorgaben ohne Einbußen bei der Verkehrssicherheit umzusetzen.

 

Säule 3: Regionale Verantwortung

Als unabhängiges Familienunternehmen ist für uns ökologische Verantwortung eng mit regionaler Wertschöpfung verbunden. Wir halten unsere Fertigung bewusst in Österreich, um auch im Bereich der Lieferketten möglichst nachhaltig zu agieren. Im Rahmen des Grazer Klimapakts veröffentlichen wir eine jährliche Nachhaltigkeitsbilanz im Rahmen derer wir uns intensiv mit unserem CO2-Ausstoß auseinandersetzen. Die technologische Basis für unsere Lösungen schaffen wir selbst: In enger Kooperation mit unserer Mutterfirma MEDS werden sowohl die Hardware als auch die Algorithmen für unsere Sensoren direkt in Graz entwickelt.

 

Praxis-Check: Das Vorbild Böheimkirchen

 

Wie bedarfsgerechte Beleuchtung in der Praxis funktioniert, zeigt die Marktgemeinde Böheimkirchen. Als eine der ersten Gemeinden Österreichs stattete sie 2024 das Gemeindegebiet flächendeckend mit Radarsensorik für situative Beleuchtung aus. Die Bilanz nach dem ersten Einsatzjahr ist beeindruckend: Die Gemeinde konnte ihren Stromverbrauch für Beleuchtung um 80% reduzieren und rund 220.000 Euro an Energiekosten einsparen. Allein dieses eine Projekt spart jährlich bis zu 25 Tonnen CO₂ ein. Die Zahlen beweisen, dass sich die Investition in Sensorik bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Neben Böheimkirchen setzen bereits Städte wie Salzburg, Zürich, Bern, Frankfurt oder auch der neue Noida Flughafen in Indien auf diese Technologie.

 

Die Vision der Smart City

 

Doch die Reise geht weiter: Die öffentliche Beleuchtung entwickelt sich zu einem aktiven, digitalen Nervensystem. Mit unserem neuen Sensor lix.plus, der im Herbst 2026 auf den Markt kommt, präsentieren wir eine Sensoreinheit, deren Schwerpunkt weit über die reine Lichtsteuerung hinausgeht. Der lix.plus ermöglicht eine skalierbare, anonyme Erfassung von qualitativen Verkehrsdaten.

  • Präzise Objektdifferenzierung: lix.plus klassifiziert und zählt Verkehrsteilnehmende anonym in vier Gruppen (LKWs/Busse, PKWs, einspurige Fahrzeuge und FußgängerInnen). Diese Granularität erlaubt Städten eine Analyse der Verkehrsströme in Echtzeit als Basis für eine faktenbasierte Stadt- und Verkehrsplanung.
  • Volumenbasierte Lichtsteuerung: Das System erkennt das gesamte Verkehrsaufkommen in Echtzeit. Das Lichtniveau kann so auch bei vielbefahrenen Straßen bedarfsgerecht geregelt werden, indem das Licht an die Verkehrsdichte angepasst wird.
  • Vernetzte Anwendungen: Die bereitgestellten Mobilitätsparameter bilden die Grundlage für künftige Smart-City-Lösungen durch Datenanalyse – von der Optimierung des Verkehrsflusses über intelligente Ampelschaltungen bis hin zur Reduktion lokaler Emissionen durch die Vermeidung von Staus.

Ein entscheidender Punkt bleibt dabei der Schutz der Privatsphäre: Da unsere Radartechnologie kamerafrei arbeitet, werden Bewegungsdaten zu 100% anonym und DSGVO-konform erfasst. lix.plus beweist damit, dass technologische Innovation, Datenschutz und ökologische Verantwortung im urbanen Raum Hand in Hand gehen können.

 

Fazit

 

Bedarfsgerechte Beleuchtung zeigt eindrucksvoll, dass technologische Innovation ein wesentlicher Partner bei der Erreichung unserer Klimaziele ist. Wir bei lixtec verstehen uns als Beschleuniger für Kommunen und Unternehmen, die Wirtschaftlichkeit und ökologische Verantwortung in Einklang bringen wollen. Indem wir Licht als dynamische Ressource begreifen, vereinen wir Nachhaltigkeit und den Anspruch an Sicherheit. Es ist an der Zeit, dass unsere Infrastruktur nicht länger im Überfluss erstrahlt, sondern intelligent leuchtet – für eine nachhaltige und sichere Zukunft.

 

Über die Autorin

MMag. Eva Höfler verantwortet das Marketing und die Markenentwicklung bei lixtec. Mit ihrem Hintergrund in Kommunikationswissenschaften, zeitgenössischer Kunst und Japanologie bringt sie eine einzigartige Perspektive auf die Verbindung von Technologie, Kommunikation und Gesellschaft ein. Ihr Fokus liegt darauf, komplexe Innovationen durch strategisches Storytelling greifbar zu machen.

 


 

Über das Unternehmen

lixtec ist ein Grazer KMU, das auf Radarsensorik für situationsabhängige Lichtsteuerung und Smart City Sensorik spezialisiert ist. Als Technologieführer in diesem Bereich entwickelt lixtec kontinuierlich innovative Lösungen, die den Energieverbrauch minimieren und die Lebensqualität verbessern. lixtec setzt neue Maßstäbe in der Bewegungserkennung und schafft die Grundlage für intelligente Städte.

 

Unternehmenswebsite: https://www.lixtec.com                           

LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/company/19131596

Instagram-Profil: https://www.instagram.com/lixtec_gmbh/

Facebook-Profil: https://www.facebook.com/profile.php?id=61572311255777

Youtube-Seite: https://www.youtube.com/@lixtec602

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