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28. Juli 2026

PET-Recycling als Motor der Kreislaufwirtschaft: PET to PET setzt starken Kurs 2026 fort

17.101 Tonnen PET-Flaschen im ersten Halbjahr recycelt. respACT-Mitgliedsunternehmen PET to PET investiert weiter in Innovation, Effizienz und Kreislaufwirtschaft.

Maximilian Augustin, respACT

Die Kreislaufwirtschaft braucht starke Vorreiter*innen. Einer davon ist unser respACT-Mitglied PET to PET Recycling Österreich GmbH mit Sitz in Müllendorf im Burgenland.  Das Unternehmen rund um Geschäftsführer Christian Strasser, der auch als respACT-Landeskoordinator für das Burgenland tätig ist, hat seine Halbjahresbilanz 2026 veröffentlicht und setzt damit ein starkes Zeichen für den nachhaltigen Wirtschaftsstandort Österreich.

 

Im ersten Halbjahr 2026 konnten bei PET to PET 17.101 Tonnen PET-Getränkeflaschen erfolgreich aufbereitet und dem Bottle-to-Bottle-Kreislauf wieder zugeführt werden. Auch wenn die Menge leicht unter dem außergewöhnlich starken Vergleichswert des Vorjahres liegt (18.403 Tonnen im ersten Halbjahr 2025), zeigt der Blick über mehrere Jahre hinweg einen klar positiven Trend. Im ersten Halbjahr 2024 lag die Recyclingmenge noch bei 16.071 Tonnen.

 

Kreislaufwirtschaft unter wirtschaftlichem Druck

 

Die aktuelle Entwicklung macht zugleich deutlich, mit welchen Herausforderungen Unternehmen der Kreislaufwirtschaft derzeit konfrontiert sind. Obwohl Recyclingrohstoffe einen entscheidenden Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz leisten, stehen sie europaweit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck, erklärt Christian Strasser: 

„Die Kreislaufwirtschaft in Europa gerät zunehmend unter Druck. Sekundärrohstoffe sind stabil teurer als Primärrohstoffe. Es fehlen rechtliche Rahmenbedingungen in Form von verpflichtenden Einsatzquoten, um Wettbewerbsverzerrungen bei nachhaltigem Verhalten zu verhindern"

Gerade diese Herausforderungen zeigen, wie wichtig verlässliche politische Rahmenbedingungen, innovative Geschäftsmodelle und starke Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette sind. Nur so kann die Kreislaufwirtschaft ihr volles Potenzial entfalten und langfristig wirtschaftlich tragfähig bleiben.

 

Investitionen für einen zukunftsfähigen Standort

 

Trotz anspruchsvoller Marktbedingungen blickt PET to PET optimistisch in die Zukunft und investiert konsequent in die Weiterentwicklung des Standorts Müllendorf. So werden im Laufe des Jahres sämtliche im Außenbereich eingesetzten Stapler auf elektrischen Antrieb umgestellt. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an der Automatisierung der Ballendrahtentfernung, einem Projekt, das bis Herbst 2026 umgesetzt werden soll und sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz der Anlage weiter erhöht.

 

Diese Investitionen unterstreichen, dass Kreislaufwirtschaft nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein innovations- und wirtschaftspolitisches Zukunftsthema ist.

 

Gemeinsam die Kreislaufwirtschaft vorantreiben

 

Als Österreichs führende Unternehmensplattform für nachhaltige Entwicklung begrüßt respACT das kontinuierliche Engagement von PET to PET. Das Unternehmen zeigt eindrucksvoll, wie geschlossene Materialkreisläufe in der Praxis funktionieren und welche Bedeutung Recycling für eine ressourcenschonende Wirtschaft hat.

 

Die Förderung von Kreislaufwirtschaft zählt auch zu den zentralen Schwerpunkten von respACT. Mit unseren Informations- und Vernetzungsangeboten, Praxisformaten, Veranstaltungen sowie dem Austausch zwischen Unternehmen, Politik und Wissenschaft unterstützen wir Betriebe dabei, zirkuläre Geschäftsmodelle zu entwickeln und Nachhaltigkeit erfolgreich in ihre Wertschöpfung zu integrieren.

 

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit braucht es Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und den Wandel aktiv mitgestalten. PET to PET leistet mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag dazu, dass wertvolle Rohstoffe im Kreislauf bleiben und Österreich seinem Ziel einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Wirtschaft näherkommt.


Weitere Informationen zu Pet2Pet finden Sie hier.

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