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Die Kelly GesmbH ist mit ihrem Markenportfolio Kelly's, Soletti, funny-frisch, Chio, ültje und Tyrrells in Österreich klarer Marktführer und gilt als absoluter Spezialist bei salzigen Snacks. Seit 2008 ist Kelly Teil des erfolgreichen europäischen Snack-Netzwerks der Intersnack- Gruppe. Intersnack ist eine internationale Unternehmensgruppe in privater Hand mit Sitz in Düsseldorf und die Nummer zwei am europäischen Snack-Markt! Kelly ist als Management Unit innerhalb der Intersnack-Gruppe verantwortlich für Österreich, Slowenien und die Schweiz.
1. Welches Nachhaltigkeitsthema steht für Ihr Unternehmen aktuell im Fokus und warum?
Ein klarer Schwerpunkt bei Kelly liegt weiterhin auf der Herkunft der Rohstoffe. Alle Marken setzen verstärkt auf österreichische Zutaten und regionale Lieferketten. Für den Handel wird dieser Aspekt zunehmend zum Verkaufsargument.
„Regionalität schafft Vertrauen – gerade in sensiblen Zeiten“, so die Einschätzung der Geschäftsführung. Konsumentinnen und Konsumenten achten verstärkt auf Transparenz und Herkunft, was sich unmittelbar auf die Kaufentscheidung auswirkt.
Bis 2032 haben wir uns als Ziel gesetzt den CO2 Ausstoß um 50% zu verringern.
Unsere Klimastrategie basiert auf den Science Based Targets der Intersnack-Gruppe und wurden von der Science Based Targets Initiative bestätigt.
Unsere ambitionierten 10‑Jahres‑Ziele stehen im Einklang mit der aktuellen Klimawissenschaft: Halbierung der CO2 Emissionen in eigenen Betrieben (Scope 1 + 2) und die Reduktion der Emissionen in der Lieferkette um ein Drittel (Scope 3).
2. Welche konkrete Maßnahme oder Initiative hat bei Ihnen besonders Wirkung gezeigt?
In den vergangenen Jahren konnten durch die Optimierung von Verpackungsgrößen Transportkapazitäten besser genutzt und zahlreiche LKW-Fahrten eingespart werden. Einen wesentlichen Beitrag leistete zudem der Bau des neuen Hochregallagers in Wien 22, wodurch jährlich rund 5.500 Transporte in ein externes Lager und damit etwa 50 Tonnen CO₂ eingespart werden. Durch die Modernisierung von Lüftungsanlagen und Heizungspumpen konnte der Energieverbrauch um rund 30 % reduziert werden. Zusätzlich wurden in den Werken Wien und Feldbach Photovoltaikanlagen installiert, die gemeinsam mehrere hundert Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen und einen Teil des Strombedarfs nachhaltig decken. Für den verbleibenden Bedarf wird grüner Strom eingekauft.
3. Wie hat respACT Ihr Unternehmen unterstützen können bzw. welchen Nutzen ziehen Sie aus Ihrer Mitgliedschaft?
Durch Networking und Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedern. Wir stehen alle vor den gleichen Herausforderungen und wir müssen nicht alle das Rad neu erfinden.
4. Welche Learnings oder Tipps könnten anderen weiterhelfen?
Eine Strategie ausarbeiten, Ziele definieren und an dieser festhalten, egal was die Politik oder die Weltwirtschaft macht. Langfristige Stabilität wird es nicht mehr geben. Und sinnvolle Strategien, bleiben sinnvoll, auch wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Der Zeitrahmen muss ggf. angepasst werden, aber nicht die Ziele.
Im Rahmen eines Optimierungsprojekts wurden Verpackungsabmessungen, Kartonhöhen und Paletten Auslastung gezielt angepasst, um nachhaltiger zu agieren. Durch passgenaue Kartongrößen konnte Verpackungsmaterial reduziert und Transportvolumen verringert werden. Standardisierte Höhen verbesserten die Stapelbarkeit, während optimierte Beladungskonzepte die Ausnutzung der Paletten erhöhten. Dadurch konnten Transporte reduziert und CO₂-Emissionen gesenkt werden. Insgesamt führte das Projekt zu einer effizienteren Logistik, geringeren Kosten und einer messbaren Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette.
Seit einigen Jahren verfolgen wir konsequent unsere Packaging Pledge. Seit Start des Programms konnten innerhalb unserer Management Unit (AT, SLO, CH) folgende Mengen an Folien eingespart werden:
2022 34.687 kg
2023 19.817 kg
2024 4.930 kg
2025 20.465 kg
Gesamt: 79.899 kg
Menge gilt für alle in unseren Werken (Wien und Feldbach) produzierten Produkten.
“Unsere Unternehmenslinie legt den Fokus auf Wertschöpfung aus Österreich und den größtmöglichen Beitrag zum Klimaschutz. Mit unserem Commitment zur Science Based Targets Initiative und dem damit verbunden Ziel CO2 zu reduzieren (50% in Scope 1 und Scope 2 sowie 30% in Scope 3), wollen wir einen ersten signifikanten Beitrag auf dem Weg zu CO2 Neutralität Österreichs liefern“
Mit dem Mitglieder-Spotlight möchten wir weitere respACT‑Mitglieder motivieren, ihre Ansätze, Erfahrungen und Projekte sichtbar zu machen und ihre Perspektiven in unsere Community einzubringen. Unternehmen, die Teil des Mitgliederspotlights werden möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden.
Kontakt:
Maximilian Augustin
Leiter Kommunikation, respACT
m.augustin@respact.at
Gemeinsam machen wir sichtbar, wie verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich konkret gelingt.
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