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Am 22. September 2026 fiel mit dem Kick-off Workshop der Startschuss für die neue respACT-Projektreihe "Diversity Dimensions". Gemeinsam mit 28 Teilnehmer*innen aus Unternehmen und Organisationen beschäftigten wir uns bei EY Österreich mit den Grundlagen von Diversity, Equity & Inclusion (DEI), diskutierten Chancen und Herausforderungen einer vielfältigen Arbeitswelt und erarbeiteten erste Ansatzpunkte für die Umsetzung in der eigenen Organisation. Die vom Sozialministerium geförderte Veranstaltungsreihe widmet sich in den kommenden Wochen den Themen Geschlecht & sexuelle Orientierung, Alter & Generationen, Behinderung & Barrierefreiheit sowie sozialer Herkunft, kultureller Diversität & Religion. Den Abschluss bildet ein Workshop zu inklusiver Führung und der strategischen Verankerung von DEI.
Nach der Begrüßung durch respACT gab Anna Wittkemper Einblicke in die DEI-Aktivitäten von EY Österreich. Sie zeigte auf, wie Inklusion durch Netzwerke, Awareness-Maßnahmen, Weiterbildungsangebote und Kooperationen in einem global tätigen Unternehmen verankert wird. Besonders spannend war dabei der Ansatz, Vielfalt unter dem breiter akzeptierten Begriff „Inclusiveness“ zu denken und so einen gemeinsamen Rahmen für unterschiedliche Diversitätsdimensionen zu schaffen. Deutlich wurde: DEI entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn es als selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmenskultur gelebt wird.
Im anschließenden Impulsvortrag führte Susanne Hamscha von factor-D Diversity Consulting in zentrale Begriffe und Konzepte von DEI ein. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Dimensionen von Vielfalt, die Bedeutung von Chancengerechtigkeit sowie die Frage, wie eine inklusive Unternehmenskultur entstehen kann. Anhand interaktiver Übungen reflektierten die Teilnehmer*innen eigene Wahrnehmungsmuster und Vorannahmen. Ein besonderer Fokus lag auf sogenannten Unconscious Biases, die Entscheidungen oft unbewusst beeinflussen. Diskutiert wurde, wie solche Denkmuster etwa bei Personalauswahl, Karriereentwicklung oder Zusammenarbeit wirken und wie strukturierte Prozesse und Perspektivenvielfalt zu faireren Entscheidungen beitragen können.
Anschließend gab Zoe Seitz von myAbility Einblicke in Praxisbeispiele und Erfahrungen aus Unternehmen. Im Fokus standen Faktoren, die eine nachhaltige Verankerung von Diversität und Inklusion begünstigen. Den Abschluss bildete eine interaktive Gruppenarbeitsphase, in der die Teilnehmer*innen Chancen, bestehende Maßnahmen und Herausforderungen rund um Inklusion und Barrierefreiheit diskutierten. Als Erfolgsfaktoren wurden unter anderem Vertrauenspersonen, Barrierefreiheitsbeauftragte, Awareness-Maßnahmen und niederschwellige Unterstützungsangebote genannt.
Gleichzeitig zeigten die Diskussionen, dass fehlende Ressourcen, mangelndes Wissen und unklare Zuständigkeiten die Umsetzung erschweren. Einigkeit bestand jedoch darüber, dass mehr Barrierefreiheit nicht nur Zugehörigkeit, Zufriedenheit und Produktivität stärkt, sondern auch die Attraktivität, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erhöht.
Der Kick-off machte deutlich: Diversity, Equity & Inclusion sind eng mit Unternehmenskultur, Innovation, Fachkräftesicherung und Zukunftsfähigkeit verbunden. Ein herzlicher Dank gilt EY Österreich für die Gastfreundschaft sowie Anna Wittkemper, Susanne Hamscha und Zoe Seitz für ihre fachlichen Beiträge und die spannenden Diskussionen.
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