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09. Juli 2026

Mitglieder-Spotlight aitark

Nachhaltigkeit scheitert selten an fehlenden Daten, sondern daran, dass sie im Unternehmen nicht auffindbar, nicht zuordenbar oder nicht nutzbar sind. Das Grazer Start‑up aitark zeigt, wie eine klare Datenlogik Nachhaltigkeit von der Reporting‑Pflicht zur echten Entscheidungsgrundlage macht. Im aktuellen Mitglieder‑Spotlight gibt aitark Einblicke, warum strukturierte Daten, Wiederverwendbarkeit und der gezielte Einsatz von KI entscheidend sind, um Wirkung messbar, steuerbar und langfristig nutzbar zu machen.

Maximilian Augustin, respACT

Kurzporträt

 

aitark ist ein österreichisches Start-up mit Wurzeln in Graz. Wir helfen Unternehmen und Beratungen dabei, Nachhaltigkeits-, Produkt- und Lieferkettendaten so zu organisieren, dass die richtigen Informationen bei Anfragen, Berichten und Entscheidungen rasch verfügbar sind. Durch die strukturierte Erfassung bleiben Quellen, Zuständigkeiten und Nachweise nachvollziehbar. KI-gestützte Funktionen helfen dabei, Daten aufzubereiten, Zusammenhänge schneller zu erkennen und offene Punkte zu bearbeiten.

 

Kurz-Interview

 

1. Welches Nachhaltigkeitsthema steht für Ihr Unternehmen aktuell im Fokus und warum?

 

Unser Fokus liegt darauf, eine belastbare Datenlogik für Nachhaltigkeitsthemen aufzubauen. Denn Daten sind in Unternehmen meist vorhanden, aber oft verteilt, schwer auffindbar oder nicht eindeutig zuordenbar. Wir wollen, dass Informationen, Quellen und Nachweise so strukturiert vorliegen, dass Unternehmen Anforderungen effizienter erfüllen, Risiken früher erkennen und fundierte Entscheidungen treffen können.

2. Welche konkrete Maßnahme oder Initiative hat bei Ihnen besonders Wirkung gezeigt?

 

Besonders wirkungsvoll hat sich für uns gezeigt, Nachhaltigkeitsdaten nicht projektbezogen für einen einzelnen Bericht zu sammeln, sondern sie von Beginn so aufzubauen, dass sie weiterverwendet werden können. Gemeinsam mit unseren Pilotkundinnen und -kunden arbeiten wir daran, das Nachhaltigkeitsreporting zu vereinfachen und wollen Schritt für Schritt eine Datenbasis für weitere Auswertungen und Anforderungen schaffen. Zusätzlich testen wir, wie KI bei der Aufbereitung von Informationen und bei Fachfragen unterstützen kann – die fachliche Prüfung bleibt dabei beim Menschen.

 

3. Wie hat respACT Ihr Unternehmen unterstützen könnenzusätzlichhen Nutzen ziehen Sie aus Ihrer Mitgliedschaft?

 

respACT bringt uns mit Menschen und Organisationen zusammen, die Nachhaltigkeit aktiv voranbringen wollen. Besonders wertvoll ist für uns ein Austausch untereinander, denn aitark ist genau aus solchen persönlichen Gesprächen entstanden: Aus Interviews und Beobachtungen im Unternehmensalltag haben wir herausgearbeitet, wo Unternehmen und Beratungen bei nicht-finanziellen Daten an ihre Grenzen stoßen. Mit Veranstaltungen, Vernetzungsformaten und Podcasts schafft respACT einen Rahmen, in dem Unternehmen mit konkretem Bedarf und Anbieter von Lösungen miteinander ins Gespräch kommen.

 

4. Welche Learnings oder Tipps könnten anderen respACT-Mitgliedern weiterhelfen?

 

Unser wichtigstes Learning: Einfach anfangen. Statt auf die perfekte Lösung zu warten, hilft es, zunächst zu klären, welche Informationen gebraucht werden, was bereits vorhanden ist und was sich mit überschaubarem Aufwand ergänzen lässt. KI kann bei der Aufbereitung und Strukturierung unterstützen, damit mehr Zeit für Entscheidungen und Maßnahmen bleibt, die wirklich etwas verändern. Ebenso wichtig ist der offene Austausch – gute Lösungen entstehen selten allein.

 

Best-Practice-Beispiel

 

Mit unseren Kund*innen arbeiten wir unter anderem daran, Nachhaltigkeitsdaten nicht nur für einen einzelnen Bericht zu erheben, sondern langfristig nutzbar zu machen. Relevante Informationen werden in aitark strukturiert erfasst, Quellen und Nachweise dokumentiert und offene Punkte sichtbar gemacht. So entsteht Schritt für Schritt eine Grundlage für Reporting und diverse regulatorische Anfragen sowie strategische Entscheidungen – statt die Daten für jedes Projekt wieder neu zusammenzusuchen.

 

Simon Rauscher, Co-Founder von aitark, erklärt:

"Unser Ziel ist nicht, dass Unternehmen möglichst viele Daten sammeln. Sie sollen wissen, welche Informationen sie brauchen, woher sie stammen und wie sie diese effizient für Entscheidungen, Berichte oder konkrete Anfragen nutzen können. So bleibt mehr Zeit für das, worauf es eigentlich ankommt: Ziele setzen, Maßnahmen umsetzen und Wirkung erzielen."

Weitere Informationen zu aitark gibt es hier  -> KI Nachhaltigkeitssoftware | Daten einmal erheben, überall nutzen – aitark

 

Jetzt mitmachen und sichtbar werden

 

Mit dem Mitglieder-Spotlight möchten wir weitere respACT‑Mitglieder motivieren, ihre Ansätze, Erfahrungen und Projekte sichtbar zu machen und ihre Perspektiven in unsere Community einzubringen. Unternehmen, die Teil des Mitgliederspotlights werden möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden.

 

Kontakt:
Maximilian Augustin
Leiter Kommunikation, respACT
m.augustin@respact.at

 

Gemeinsam machen wir sichtbar, wie verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich konkret gelingt.

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