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Das Webinar „Kreislaufwirtschaft wirksam kommunizieren – von der Strategie zur Umsetzung“ von respACT fand in Kooperation mit dem Circular Economy Forum Austria am 12. Mai statt und wurde vom BMLUK unterstützt. Im Fokus standen erfolgreiche Strategien zur Kommunikation von Kreislaufwirtschaft (KLW) sowie praxisnahe Einblicke in deren Umsetzung im Unternehmensalltag.
Lisa Lechner (Universität Innsbruck) zeigte, dass Kreislaufwirtschaft in der Nachhaltigkeitskommunikation bislang noch eine Randrolle spielt und nur rund 4 % der Bevölkerung konkret etwas mit dem Begriff anfangen können. Gleichzeitig sorgen zahlreiche Labels und Begriffe für Unklarheit. Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich deshalb durch eine klare Identität und einen fokussierten Zugang zur Kreislaufwirtschaft aus. Besonders betont wurde die Bedeutung einer positiven und zielgruppengerechten Kommunikation: Statt nur Probleme oder Verzicht zu kommunizieren, sollte der positive Umweltbeitrag sichtbar gemacht werden. Kritisch diskutiert wurde zudem die Rolle von ESG-Berichten. Unternehmen würden häufig vor allem Recycling oder Abfallmanagement kommunizieren, während weitergehende zirkuläre Strategien weniger sichtbar seien. Gleichzeitig beschäftigen sich viele Stakeholder nur wenige Minuten mit solchen Berichten, weshalb zusätzliche Kommunikationskanäle wie Social Media, Veranstaltungen oder Storytelling wichtig seien. Beispiele wie Patagonia oder Oatly zeigten, wie Kreislaufwirtschaft emotionaler, verständlicher und greifbarer vermittelt werden kann.
Im zweiten Teil gab Mathias Nell von SALESIANER Einblicke in die Praxis. Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert stark auf Kreislaufwirtschaft: Textilien werden gewaschen, repariert und möglichst lange im Kreislauf gehalten. Besonders wichtig sei dabei die Kommunikation, damit Kund*innen verstehen, dass das System nicht linear funktioniert. SALESIANER setzt dafür unter anderem auf Schulungen für Mitarbeitende sowie Betriebsführungen, bei denen Themen wie Wasserverbrauch, Energieeinsatz oder Textilverschwendung direkt sichtbar gemacht werden. Zudem sprach Mathias Nell offen über Herausforderungen im ESG-Reporting und betonte die Bedeutung von Transparenz und Kooperation innerhalb der Branche.
Die Aufzeichnung & Präsentationsfolien finden Sie hier.
| In Kooperation mit dem Circular Economy Forum Austria | Unterstützt durch das BMLUK |
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