Die Richtlinie (EU) 2024/825 („Empowering Consumers for the Green Transition“) stärkt das europäische Verbraucherschutzrecht gezielt im Bereich nachhaltigkeitsbezogener Werbung und ist das derzeit schärfste Instrument der EU gegen Greenwashing. Mehr dazu im Gastbeitrag von Henriette Gupfinger und Mariella Julia Franz.
Im Rahmen der inhaltlichen Kooperation mit Mitgliedsunternehmen NetCero erhält respACT monatlich einen Fachbeitrag zu aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen CSR, ESG und nachhaltige Unternehmensführung. Im aktuellen Gastbeitrag beleuchtet Julia Fessler das Zusammenspiel von Umweltmanagementsystemen und ESG-Management – zwei Bereiche, die oft als Parallelwelten wahrgenommen werden. Doch die Synergien liegen auf der Hand, wenn man weiß, wo man ansetzen muss.
Nachhaltige Finanzmärkte entwickeln sich rasant und damit auch die Anforderungen an Unternehmen, Investor*innen und Finanzdienstleister. Damit unsere Mitgliedsunternehmen im juristischen und regulatorischen Bereich stets am neuesten Stand bleiben, erhalten wir regelmäßig Fachbeiträge und Einschätzungen von Expert*innen aus dem MANZ‑Verlag.
Die EU setzt neue Maßstäbe gegen Greenwashing und verbietet künftig vage Umweltaussagen und Werbung mit CO₂ Kompensation. Auch für zukunftsbezogene Werbung und Nachhaltigkeitssiegel gelten strengere Regeln, erklärt Gabriela Staber von CMS in ihrem Gastbeitrag.
Im Gastbeitrag von Andrea Potz (CMS) wird erläutert, warum der Gender Pay Gap trotz klarer Rechtslage hoch bleibt und wie die neue Entgelttransparenz‑Richtlinie Unternehmen ab 2026 zu deutlich mehr Transparenz verpflichtet.
Der Markt konsolidiert sich rasant: Anbieter verschwinden, Plattformen fusionieren, Investoren sortieren aus. Was das für Unternehmen bedeutet und warum Stabilität, belastbare Daten und Skalierbarkeit jetzt entscheidend sind.
Als im vergangenen Jahr das sogenannte Omnibus I Paket debattiert wurde, wurde schnell deutlich, dass hier mehr auf dem Spiel steht als technische Detailfragen. Das Paket markiert eine fundamentale Verschiebung in der europäischen Politik: Weg vom ambitionierten Green Deal, hin zu einer „Competitiveness-First"-Agenda.