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Greiner mit Sitz im oberösterreichischen Kremsmünster ist ein weltweit führendes Unternehmen für Kunststoff- und Schaumstofflösungen. Mit den vier operativen Sparten Greiner Packaging, Greiner Bio-One, NEVEON und Greiner Mediscan ist Greiner in unterschiedlichsten Industriesektoren tätig - darunter in der Verpackungs-, Matratzen- und Möbelindustrie, im Mobilitätssektor sowie in der Medizintechnik, im Pharma- und im Sterilisationsbereich.
1868 im deutschen Nürtingen gegründet, befindet sich Greiner seit nunmehr fünf Generationen im Familienbesitz und ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft. Greiner ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, Global Player und Hidden Champion. Mit einer einzigartigen Unternehmenskultur, die auf Vertrauen, Verantwortung und gegenseitigem Respekt beruht, bietet Greiner heute mehr als 10.200 Menschen in über 25 Ländern sichere Arbeitsplätze. Die Diversifikation von Produkten und Märkten, Innovation und Globalisierung bilden gemeinsam mit einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung die Basis für kontinuierliches, ertragsorientiertes Wachstum.
Greiner erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 1.942 Millionen Euro. Der Vorstand der Greiner AG setzt sich aus Saori Dubourg (CEO/Vorstandsvorsitzende), Hannes Moser (CFO/Finanzvorstand) und Marcus Morawietz (COO/Vorstandsmitglied) zusammen.
Nachhaltigkeit ist bei Greiner ein integraler Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit und fest im Geschäftsmodell sowie in der Unternehmensstrategie verankert. Dabei steht nicht die Umsetzung einzelner Maßnahmen im Vordergrund, sondern die konsequente Integration ökologischer und sozialer Verantwortung in sämtliche Entscheidungen - von Investitionen und Innovationen bis hin zur gesamten Wertschöpfungskette.
Die 2020 entwickelte Nachhaltigkeitsstrategie Blue Plan bildet den strategischen Rahmen für die verschiedenen unternehmerischen Aktivitäten und adressiert dabei globale Herausforderungen, aktuelle Megatrends sowie Marktentwicklungen. Sie besteht aus den drei Säulen Klima, Kreislaufwirtschaft und Menschen und umfasst alle Unternehmensbereiche sowie die gesamte vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette. Die drei Säulen stehen in engem Zusammenhang und können nicht voneinander losgelöst betrachtet werden: Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft sind gerade als produzierendes Unternehmen im Kunststoff- und Schaumstoffbereich eng miteinander verwoben und es braucht motivierte und geschulte Mitarbeiter:innen, um eine erfolgreiche Transformation zu erreichen. Die drei Säulen adressieren klar die unternehmerischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre.
Insbesondere als produzierendes Unternehmen im Kunststoff- und Schaumstoffbereich sind Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft eng miteinander verknüpft. Gleichzeitig bilden motivierte und qualifizierte Mitarbeiter:innen eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformation.
Das übergeordnete Ziel ist klar definiert: Greiner verfolgt die konsequente und umfassende Reduktion seines ökologischen Fußabdrucks. Dies erfordert eine Transformation auf unterschiedlichen Ebenen, die durch gezielte Forschung und Entwicklung, innovative Ansätze sowie Kooperationen aktiv vorangetrieben wird.
Um den sich stetig verändernden Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit gerecht zu werden, überprüft Greiner die eigene Nachhaltigkeitsstrategie regelmäßig hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Aktualität. Dabei wird sowohl der Fortschritt bei der Zielerreichung evaluiert als auch - bei Bedarf - die Ableitung zusätzlicher Maßnahmen sichergestellt.
Im Blue Plan und seinen drei Teilbereichen definiert Greiner sowohl qualitative als auch quantitative Zielsetzungen. Im Bereich Klima verfolgt Greiner das Ziel, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 60 % im Vergleich zum Basisjahr 2021 zu senken. Da der Großteil der Emissionen im Scope 3 liegen, betreibt Greiner in Supplier Engagement hinsichtlich SBTs und auch EcoVadis. Dabei sollen einerseits 80% der Lieferant:innen nach Emissionen auch SBTs vorweisen, anderseits möchte Greiner bis 2030, dass 99% der strategischen Lieferant:innen (> 500 TEUR) ein gültiges EcoVadis Zertifikat mit einer Mindestpunkteanzahl von 50 Punkten vorweisen können.
Im Bereich Abfall setzt sich Greiner das Ziel, bis 2030 eine Recyclingquote von 75 % zu erreichen. Gleichzeitig besteht die Ambition, die Menge an deponierten Abfällen deutlich zu verringern, bzw. auf 0 % bis 2030 zu reduzieren.
Ein zentrales Anliegen ist die Förderung der Diversität unter den Mitarbeiter:innen sowie die Schaffung gleicher Chancen für alle. In diesem Zusammenhang strebt Greiner an, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis 2030 auf 40 % zu erhöhen. Weiters soll bis 2030 ein Inclusive Culture Index von 90% erreicht werden. Dieser Index stellt den Grad der Inklusion der Unternehmenskultur dar. Ebenso liegt ein besonderer Fokus auf präventivem Gesundheitsschutz, um die Anzahl schwerer Arbeitsunfälle nachhaltig zu reduzieren. Konkret geht es um die Reduktion der Unfallhäufigkeit auf weniger als 3,1 schweren Arbeitsunfällen pro 1 Mio. Arbeitsstunden bis 2030.
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