Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Themen
    • Biodiversität
    • Digitale Transformation & KI
    • Klima & Energie
    • Kreislaufwirtschaft
    • Reporting & Lieferkette
    • Soziale Nachhaltigkeit (DEI)
  • Mitglieder
    • Mitgliedsunternehmen
    • Beratungsunternehmen
  • Academy
    • respACT SustainAbility
    • eLearning-Kurse
    • Webinare & Workshops
    • Factsheets & Publikationen
  • Termine
  • csrTAG
  • Diversity Dimensions
  • Podcast
  • News
    • Gastbeiträge
    • Newsletter
  • Über uns
    • Vorstand
    • Team
    • Unser Netzwerk
      • Gremien- und Beiratstätigkeit
  • Presse
    • Presseaussendungen
  • Karriere
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
Sprachenmenü:
  • Archiv

  • : Standard Kontrast
  • : Hoher Kontrast
Mitgliederlogin
Startseite
Hauptmenü:
  • Themen
    • Biodiversität
    • Digitale Transformation & KI
    • Klima & Energie
    • Kreislaufwirtschaft
    • Reporting & Lieferkette
    • Soziale Nachhaltigkeit (DEI)
  • Mitglieder
    • Mitgliedsunternehmen
    • Beratungsunternehmen
  • Academy
    • respACT SustainAbility
    • eLearning-Kurse
    • Webinare & Workshops
    • Factsheets & Publikationen
  • Termine
  • csrTAG
  • Diversity Dimensions
  • Podcast
  • News
    • Gastbeiträge
    • Newsletter
  • Über uns
    • Vorstand
    • Team
    • Unser Netzwerk
      • Gremien- und Beiratstätigkeit

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:
19. Oktober 2026

Digitale Nachhaltigkeit beginnt bei der eigenen Website

Jeder Seitenaufruf braucht Strom, im Rechenzentrum, im Netz und am Handy. Wie Unternehmen das Gewicht ihrer Website selbst messen und wo sich am meisten einsparen lässt, zeigt dieser Gastbeitrag von Alexander Leeb.

Alexander Leeb

Wenn Unternehmen über digitale Nachhaltigkeit sprechen, geht es meist um Rechenzentren und künstliche Intelligenz. Die eigene Website kommt dabei kaum vor. Auch die Betriebe, für die ich Websites gestalte, haben selten daran gedacht, dass ihre Seite Strom braucht. Dabei schickt der Server bei jedem Aufruf Bilder, Schriften und Programmcode an das Gerät, mit dem jemand die Seite öffnet. Diese Datenmenge nennt man Seitengewicht. Je höher es ist, desto mehr haben Server, Netz und Endgerät zu tun und desto länger dauert das Laden. Wie schwer die eigene Seite ist und woran das liegt, lässt sich ohne Agentur und ohne Zugang zur Technik prüfen.

 

Wie man das Seitengewicht misst

 

Die schwerste Website, die ich bisher gesehen habe, war eine WordPress-Installation mit vier Gigabyte. Auf dem Server lagen unbearbeitete Fotos in 4K-Auflösung. Weil dieselben Fotos auch auf der Website eingebunden waren, luden die meisten Seiten fünf bis sechs Sekunden. Auch die Verwaltungsoberfläche brauchte zehn Sekunden zum Öffnen.

 

Das Gewicht einer Seite zeigt das kostenlose PageSpeed Insights von Google unter pagespeed.web.dev. Nach Eingabe der Adresse steht die Gesamtgröße in KiB beim Stichwort Netzwerknutzlasten, unter „Diagnose“ oder unter „Bestandene Prüfungen“. Zum Vergleich wiegt eine typische Startseite am Handy laut HTTP Archive über 2.000 KiB, Bilder sind dabei der größte Posten¹. Ein gutes Ziel ist weniger als die Hälfte davon. Fotolastige Unterseiten gehören ebenfalls in den Test.

 

Wie viel Strom ein Megabyte genau verbraucht, kann man nur schätzen. Ein verbreitetes Rechenmodell, Sustainable Web Design, nimmt deshalb die übertragene Datenmenge als Maßstab². Für den Vergleich vor und nach einer Verbesserung reicht dieser Wert.

 

Welche Bildgrößen und Bildformate genügen

 

Neben Fotos in 4K-Auflösung gibt es das umgekehrte Problem. Die Bilder, die mir Betriebe für eine neue Website schicken, kommen meist übers Handy und per WhatsApp. WhatsApp verkleinert Fotos beim Versand, solange man nicht ausdrücklich HD wählt. Dazu sind diese Fotos oft im Hochformat und bei schlechtem Licht aufgenommen. Auf einer Website wirken solche Bilder unscharf und dunkel, und ein Hochformat passt selten in einen breiten Bildbereich.

 

Am besten fotografiert man bei Tageslicht im Querformat und schickt die Bilder als Datei oder in HD. Verkleinert wird erst danach, auf die Breite, in der das Bild später zu sehen ist. Für ein Foto über den ganzen Laptop-Bildschirm reichen meist rund 2.000 Pixel. Eine 4K-Aufnahme ist fast doppelt so breit. Gespeichert wird im Format WebP. Kostenlose Online-Tools wandeln Fotos um, ohne dass man etwas installieren muss. Laut Google sind WebP-Bilder bei gleicher Qualität 25 bis 34 Prozent kleiner als JPEG, und alle gängigen Browser zeigen sie an³. Das Format PNG ist für Grafiken mit durchsichtigem Hintergrund gedacht und für Fotos viel zu schwer. Ob eine Seite zu große Bilder lädt, zeigt PageSpeed Insights unter „Bildübermittlung verbessern“.

 

Welche Skripte kaputt oder überflüssig sind

 

Auf vielen Websites, die ich sehe, steht irgendwo ein großer leerer Kasten. Dort sollte eine Karte, ein Terminkalender oder ein Instagram-Feed erscheinen, aber die Verbindung zum Anbieter funktioniert nicht mehr. Solche Einbettungen holen ihre Inhalte samt kleinen Programmen, sogenannten Skripten, von fremden Servern.

Instagram etwa hat am 4. Dezember 2024 eine Schnittstelle abgeschaltet, über die Websites Beiträge von Instagram-Konten anzeigen konnten⁴. Feeds, die seither nicht neu verbunden wurden, bekommen keine Beiträge mehr. Viele eingebundene Google-Karten brauchen einen gültigen Schlüssel samt Zahlungskonto, sonst erscheinen sie nur abgedunkelt mit einem Warnhinweis⁵. Bei Terminkalendern blockiert manchmal der Browser selbst, etwa wenn der Anbieter die Darstellung in anderen Websites nicht mehr erlaubt.

 

Der Code dafür wird trotzdem bei jedem Seitenaufruf mitgeladen und meist auch ausgeführt. Wie jedes unnötige Skript braucht er Rechenleistung und Strom, ohne dass jemand auf der Seite etwas davon hat.

 

Ob die eigene Website betroffen ist, sieht man am schnellsten am Handy. Scrollen Sie jede Seite bis ganz nach unten und achten Sie auf leere oder graue Flächen. Wie viel Code von fremden Servern kommt, listet PageSpeed Insights unter „Drittanbieter“ auf.

Kaputte oder ungenutzte Einbettungen sollten von der Website verschwinden. Für die Anfahrt genügt ein Link zum Routenplaner, am besten mit einem Foto vom Eingang. Ein eingebettetes Video braucht nur ein Vorschaubild, der Film selbst lädt erst nach einem Klick.

 

Worauf man bei nachhaltigem Hosting achtet

 

Bei welchem Anbieter und in welchem Rechenzentrum die eigene Website läuft, wissen die meisten Betriebe nicht. Ob der Anbieter nachweislich Ökostrom verwendet, zeigt der Green Web Check der Green Web Foundation, sobald man die Adresse eingibt. CO₂-Ausgleichszahlungen lässt die Stiftung dabei nicht als Nachweis gelten⁶.

 

Ökostrom im Rechenzentrum ändert allerdings nichts am Strom, den Netz und Endgeräte für die Übertragung brauchen. Das Seitengewicht bleibt deshalb auch bei einem grünen Anbieter wichtig. Beim Hoster lohnt eine Nachfrage.

  • Mit welchem Strom laufen die Rechenzentren, und wie wird das belegt?
  • Speichert der Server fertige Seiten zwischen, statt sie bei jedem Aufruf neu zu bauen?
  • Lassen sich alte Bilder, Plugins und Sicherungskopien löschen, die niemand mehr braucht?

Fazit

 

Bei der WordPress-Seite mit vier Gigabyte lag das Problem in den Fotos, und Bilder sind auch bei einer typischen Website der größte Posten. Dort anzufangen bringt deshalb in der Regel am meisten, und außer etwas Zeit kostet das nichts. Leere Kästen findet man beim Durchscrollen am Handy, und ob der Server mit Ökostrom läuft, klärt ein kurzes E-Mail an den Hoster.

 

Wer einen Relaunch plant, kann eine Obergrenze für das Seitengewicht gleich ins Angebot schreiben lassen, zum Beispiel höchstens ein Megabyte für die Startseite. Bei der Abnahme zeigt dieselbe Messung, ob der Wert eingehalten ist.

 


Über den Autor

Alexander Leeb ist Gründer der Wiener Werbeagentur Kanbuk und unter anderem auf Webdesign spezialisiert. Seit 2021 betreut er die Websites kleiner und mittlerer Unternehmen. Bei seiner Arbeit achtet er besonders auf kleine Bilddateien und kurze Ladezeiten.


Über das Unternehmen

Kanbuk richtet sich an Betriebe vom Handwerk über die Gastronomie bis zur Praxis. Neben Websites bietet die Agentur Online-Marketing, damit Unternehmen bei Google und in KI-Antworten gefunden werden, außerdem Grafikdesign und die Automatisierung von Abläufen mit KI.

 

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexanderleeb

Website: https://kanbuk.com/

 

Quellen

¹ HTTP Archive, Web Almanac 2025, almanac.httparchive.org/en/2025/page-weight

² Sustainable Web Design, sustainablewebdesign.org/estimating-digital-emissions/

³ Google, developers.google.com/speed/webp

⁴ Meta, Ankündigung vom 4. September 2024, developers.facebook.com/blog/post/2024/09/04/update-on-instagram-basic-display-api

⁵ Google, developers.google.com/maps/documentation/javascript/error-messages

⁶ Green Web Foundation, www.thegreenwebfoundation.org/tools/green-web-dataset/get-verified/disclosures/

zurück

Newsletter

Bleiben Sie informiert: Erhalten Sie einmal im Monat aktuelle Einblicke, Themen und Aktivitäten von respACT.
Zusätzlich können Sie freiwillig Themenschwerpunkte auswählen – der allgemeine Newsletter ist immer inkludiert.

Mitglied
werden

alle Mitglieder

Footermenü:
  • Presse
  • Karriere
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum

respACT - austrian business council for sustainable development

Wiedner Hauptstraße 24/11, 1040 Wien, Österreich

Telefon: +43/1/7101077-0, E-Mail: office@respact.at

  • Facebook
  • LinkedIn
  • Instagram
  • office@respact.at
nach oben springen