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Ein Supermarktgang mit einer bunten Auswahl an Obst und Gemüse, darunter Bananen, Paprika und Äpfel, ordentlich in Regalen angeordnet. Rechts steht ein Werbebanner mit der Aufschrift 'TROCKEN-NEBEL' und Informationen zur Frischeverlängerung von Obst
12. Februar 2026

Lebensmittelverschwendung stoppen: Frische neu gedacht

Wie der Lebensmittelhandel mit Trockennebel messbar Lebensmittelabfälle reduziert, EU-2030-Ziele erfüllt und warum das Referenzprojekt bei BILLA Akalin zeigt, dass Nachhaltigkeit hochprofitabel sein kann.

Ein Mann mit Bart trägt ein weißes T-Shirt und einen dunkelblauen Blazer, lächelnd vor einem hellgrünen Hintergrund.
Paul Führmann, MMSc
Geschäftsführer chromulus GmbH

Lebensmittelverschwendung zählt zu den größten ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit und ist gleichzeitig eine der am leichtesten vermeidbaren. Allein in der EU gehen jährlich rund 58 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren, in Österreich etwa eine Million Tonnen. Der Handel steht dabei gemeinsam mit dem Konsum besonders im Fokus der EU2030 Ziele: Sichtbar, messbar und unmittelbar beeinflussbar. Mit den EU-2030-Zielen ist klar definiert, wohin die Reise gehen soll, doch die entscheidende Frage bleibt: Wie lassen sich diese Ziele praxisnah, wirtschaftlich und skalierbar umsetzen? Ein Blick auf ein österreichisches Referenzprojekt zeigt, dass technologische Lösungen hier eine Schlüsselrolle spielen können.

 

Die Dimension des Problems: Europa, Österreich und der Handel

Lebensmittelverluste verursachen nicht nur erhebliche ökologische Schäden, sondern auch massive volkswirtschaftliche Kosten. Rund 16% der gesamten Treibhausgasemissionen entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette entstehen durch vermeidbare Verluste. Besonders relevant ist der Lebensmitteleinzelhandel, wo Obst und Gemüse durch Austrocknung, Qualitätsverlust und verkürzte Haltbarkeit relevanten von bis zu >10% Verderb aufweisen. Die EU hat darauf reagiert und fordert bis 2030 eine Reduktion der Lebensmittelverschwendung im Handel um 30%.

 

Warum Obst und Gemüse im Zentrum stehen

Frischeprodukte sind sensibel. Bereits geringe Abweichungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit führen zu Gewichtsverlust, optischer Beeinträchtigung und damit zu früher Abschrift. Um dem entgegenzuwirken, wird häufig auf Verpackungen oder zusätzliche Kühlung gesetzt; Maßnahmen, die wiederum Ressourcen verbrauchen und Personal binden. Nachhaltige Alternativen, die Frische ohne Mehraufwand sichern, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.

 

Trockennebel: Präzise Feuchtigkeit statt Verpackung

Trockennebel basiert auf hochpräziser Ultraschallvernebelung mit 100 % Trinkwasser. Die erzeugten Aerosole sind rund 1 µm extrem fein und schaffen ein stabiles Mikroklima im Obst- und Gemüsebereich - ohne Nässe, ohne Kondensation und ohne hygienische Risiken. Studien und Referenzprojekte zeigen: Der Verderb lässt sich um 25–35 % reduzieren, die Verkaufsfähigkeit frischer Produkte um bis zu 40 % verlängern. Gleichzeitig wird der Einsatz von Kunststoffverpackungen deutlich reduziert oder ganz überflüssig.

 

Der Use Case BILLA Akalin: Wirkung im realen Marktumfeld

Wie diese Effekte in der Praxis aussehen, zeigt das Pilotprojekt bei BILLA Akalin. Durch den Einsatz von Trockennebel im Frischebereich konnten dort innerhalb kurzer Zeit klare Ergebnisse erzielt werden: eine Reduktion von Lebensmittelverderb um rund 25 %, durchschnittlich 120 Minuten Arbeitszeiteinsparung pro Tag sowie Umsatzsteigerungen bei benebelten Produkten, da diese nachts nicht mehr in die Kühlung verbracht werden müssen. Frischere Ware, weniger Abschriften und geringerer Personalaufwand führten zu einer Amortisationszeit von weit unter zwei Jahren. Nachhaltigkeit wurde damit zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor.

 

Beitrag zu den EU-2030-Zielen

Das Beispiel BILLA Akalin zeigt, wie Handelsunternehmen regulatorische Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern aktiv gestalten können. Die Reduktion von Lebensmittelverlusten, die Senkung von Emissionen und der Verzicht auf Verpackungen zahlen direkt auf die EU-2030-Ziele ein. Gleichzeitig bleibt die Lösung skalierbar und markttauglich; ein entscheidender Faktor für eine breite Umsetzung im Handel.

 

Fazit

Lebensmittelverschwendung ist kein unvermeidbares Nebenprodukt unseres Versorgungssystems. Sie ist das Ergebnis bestehender Prozesse und damit auch veränderbar. Das Referenzprojekt bei BILLA Akalin zeigt exemplarisch, wie technologische Innovation, wirtschaftlicher Nutzen und ökologische Verantwortung zusammenwirken können. Trockennebel macht Frische messbar länger haltbar, reduziert Abfall und unterstützt den Handel dabei, die EU-2030-Ziele realistisch zu erreichen. Die Zeit der Zieldefinition ist vorbei, jetzt geht es um skalierbare Umsetzung.

 


 

Über den Autor

Paul Führmann ist Mitgründer und Geschäftsführer der chromulus GmbH. Nach seinem Studium und beruflichen Laufbahn in der Energieindustrie im Konzern, wie auch in der Beratung beschäftigt er sich heute mit der Frage, wie Technologie wirtschaftliche Effizienz und nachhaltige Wirkung im Lebensmittelhandel wirksam verbindet.

 


 

Über das Unternehmen

Die chromulus GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit Fokus auf Trockennebel-Lösungen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung im Handel. Ziel ist es, Frische zu bewahren, Ressourcen zu schonen und messbaren ESG-Impact zu erzielen.

 

Website: www.chromulus.com | LinkedIn

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