Nachhaltigkeit wird für Unternehmen zunehmend messbar, prüfbar und entscheidungsrelevant – sowohl im eigenen Betrieb als auch entlang der Lieferkette. Stakeholder erwarten nachvollziehbare Informationen zu Klimawirkungen, Arbeitsbedingungen, Menschenrechten und Produktverantwortung. Mit neuen europäischen Vorgaben wie durch die Omnibus I adaptierte CSRD , der CSDDD sowie weiteren Umwelt- und Lieferkettenregelungen steigen die Anforderungen an Datenqualität, Prozesse und Governance deutlich. Gleichzeitig rücken Lieferketten stärker in den Fokus von Risiko-, Compliance- und Reputationsmanagement. Unternehmen stehen damit vor der Aufgabe, Nachhaltigkeitsinformationen systematisch zu erfassen, zu steuern und glaubwürdig zu kommunizieren. Wer Transparenz frühzeitig strategisch verankert, stärkt Vertrauen und Zukunftsfähigkeit.
Viele Unternehmen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen – doch oft fehlt ein klarer Fahrplan. respACT bietet praxisnahe Orientierung durch Austauschformate, eLearning-Angebote und Factsheets, die laufend überarbeitet werden, um aktuelle (politische) Entwicklungen abzubilden.
| Nachhaltigkeitsberichterstattung (NHB) |
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Von regulatorischer Pflicht zur strategischen Steuerung
Die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickeln sich dynamisch weiter: CSRD , ESRS, Omnibus-Anpassungen sowie neue Schwellenwerte verändern den Anwendungsbereich und die Erwartungen an Unternehmen grundlegend. Gleichzeitig rückt die strategische Nutzung von Nachhaltigkeitsdaten stärker in den Fokus – als Entscheidungsgrundlage, Risikoinstrument und Kommunikationsbasis. respACT begleitet seine Mitglieder mit praxisnahen Formaten, aktuellen Policy-Updates und Raum für Erfahrungsaustausch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf der Einordnung neuer regulatorischer Entwicklungen und deren konkreter Umsetzung im Unternehmensalltag.
Formate & Zeiträume 2026:
KMU-Leitfaden "In 7 Schritten zum Nachhaltigkeitsbericht" (2025) Unterstützt von dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
Gemeinsam mit Expert*innen aus dem respACT-Netzwerk wurde dieser kompakte Leitfaden entwickelt und veröffentlicht. In 7 Schritten zu einem ersten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht! Dieser richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen. Er unterstützt den Einstieg ins freiwillige ESG-Reporting – kompakt, praxisnah und strategisch fundiert.
Factsheet: How to Reporting? (2025)Unterstützt von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
Factsheet: Sustainable Finance für KMU (2025) In Kooperation mit Bolena Impact Investments Unterstützt von der Industriellenvereinigung
Das Factsheet „Sustainable Finance für KMU“ erklärt, warum Nachhaltigkeit inzwischen direkten Einfluss auf Finanzierung und Versicherung von Unternehmen hat. Banken, Investoren und Versicherungen bewerten verstärkt ESG-Kriterien – wer keinen klaren Nachhaltigkeitsplan vorlegt, zahlt höhere Zinsen, Versicherungsprämien oder erhält schwerer Zugang zu Kapital. Das Fazit lautet: Sustainable Finance ist kein Zukunftsthema mehr, sondern bestimmt heute die Kostenstruktur. KMU mit klarer Nachhaltigkeitsstrategie und Transitionsplan sichern sich bessere Finanzierungskonditionen, Wettbewerbsvorteile und Reputationsgewinne |
| Nachhaltiges Lieferkettenmanagement (LK) |
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Lieferketten transparent, resilient und zukunftsfähig gestalten
Lieferketten stehen zunehmend im Zentrum regulatorischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Erwartungen. Neue EU-Vorgaben wie die CSDDD , die Entwaldungsverordnung (EUDR), CBAM oder produktbezogene Regelungen erhöhen den Bedarf an belastbaren Daten, klaren Prozessen und wirksamem Risikomanagement. Auch Unternehmen ohne direkte Berichtspflicht sind als Teil von Wertschöpfungsketten zunehmend betroffen. respACT unterstützt seine Mitglieder dabei, regulatorische Anforderungen einzuordnen und Lieferketten praxisnah weiterzuentwickeln.
Formate & Zeiträume 2026:
Factsheet: Resiliente Lieferketten (2025) In Kooperation mit inloop Unterstützt von der Industriellenvereinigung
Das Factsheet „Resiliente Lieferketten 2025“ zeigt, dass widerstandsfähige Lieferketten entscheidend sind, um Krisen, Engpässe und geopolitische Risiken zu bewältigen. Resilienz bedeutet, den Betrieb auch unter Stressbedingungen aufrechtzuerhalten, Schäden zu begrenzen und sich schnell zu erholen. Zentrale Erfolgsfaktoren sind Nachhaltigkeit, Transparenz, Cyber-Sicherheit und die systematische Verankerung im Risikomanagement. Dabei fördern ökologische und soziale Standards stabile Partnerschaften, während digitale Sicherheit und Datenmanagement operative Robustheit stärken. So entsteht mehr als nur Risikominimierung: Resiliente Lieferketten sichern langfristig Wertschöpfung und schaffen Handlungsspielräume für eine nachhaltige Zukunft |
| Green Claims Directive |
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Die Green Claims Directive ist eine EU-Richtlinie, die Greenwashing verhindern soll. Sie verpflichtet Unternehmen, freiwillige Umweltaussagen – etwa „klimaneutral“ oder „nachhaltig produziert“ – wissenschaftlich fundiert, nachvollziehbar und überprüfbar zu belegen. Auch Umweltzeichen und Labels sollen künftig strenger reguliert werden. Die Richtlinie betrifft alle Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen als umweltfreundlich vermarkten – unabhängig von Größe oder Branche. Zeitplan und UmsetzungDie Richtlinie wurde am 6. März 2024 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Sie muss bis 27. März 2026 in nationales Recht umgesetzt werden und ist ab 27. September 2026 anzuwenden
Derzeit ist der Gesetzgebungsprozess noch nicht vollständig abgeschlossen. Nach der finalen Verabschiedung folgt eine Übergangsfrist von voraussichtlich zwei Jahren, bevor die Regelungen in Kraft treten.
Factsheet: "Green washing & Green Claims Directive (2024)" In Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Binder Grösswang |
Ob verpflichtendes ESG-Reporting, neue Sorgfaltspflichten oder der richtige Umgang mit Nachhaltigkeitsaussagen – Unternehmen stehen vor komplexen Anforderungen. respACT unterstützt Sie dabei, den Überblick zu behalten, Prioritäten zu setzen und Ihre Nachhaltigkeitskommunikation weiterzuentwickeln.
Als Stimme der Unternehmen bringt respACT ihre Perspektiven auch aktiv in politische und fachliche Prozesse ein – unter anderem in der Sub-Arbeitsgruppe des AFRAC (Austrian Financial Reporting and Auditing Committee) zur CSRD. So fließen praktische Herausforderungen direkt in die Weiterentwicklung relevanter Standards ein.
Bleiben Sie mit uns im Austausch – sei es über Veranstaltungen, Fachformate oder individuelle Rückfragen. Ihre Anliegen bringen wir gezielt in politische Prozesse und Expert*innengremien ein.
Fragen, Inputs oder Unterstützungsbedarf?
„Wir wollen Unternehmen nicht nur durch die Regulatorik navigieren, sondern sie dabei begleiten, Verantwortung strategisch zu verankern.“
Daniela Knieling, Geschäftsführerin respACT
| 11.6. | Resiliente Lieferketten Webinar mit ICEP |
| Nähere Informationen folgen! |
| 7.7. | Lieferketten Lab mit ICEP |
| Nähere Informationen folgen! |
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